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31.7.2008 von sabine.scholl.
31.7.08, Donnerstag. Gestern Abend haben Susanne und ich es uns wieder im Gym gegeben … wir sind schon unerträglich fit
Ich bekomme viele besorgte eMails - offensichtlich wird in Europa über das schlechte Wetter und den Sturm in NZ berichtet. Irgendwie muss das Sommerloch ja gefüttert werden. In einigen Gegenden ist es schon unangenehm, aber hier in Wellington und Umgebung ist nichts wirklich Schlimmes passiert.
Obwohl es eigentlich die windigste Gegend in NZ ist, haben wir extrem wenig Wind und es ist recht warm. Da hier alles nahe am Wasser liegt, laufen natürlich Bereiche voll, die normalerweise nicht unter Wasser sein sollten. Beispiel: An Jenny’s Schule waren heute Feuerwehr und Helfer, die den Wasserstand beobachtet haben und wenn es noch ein paar Zentimeter Wasser mehr gewesen wären, hätten sie den Laden dichtgemacht. Kleinere Erdrutsche hat man auch ab und an, aber nix Katastophales.
Wäre also schon mal recht, wenn der Dauerregen ein Ende hätte … Naja, noch ein Monat - der August - den müssen wir überstehen, dann ist der Winter vorbei.
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30.7.2008 von sabine.scholl.
30.7.08, Mittwoch. Die Wettergötter spielen ordentlich mit ihren Muskeln. Dächer, Schafe, Bäume, grosse Grills etc. fliegen durch die Luft. Aber nicht bei uns, keine Sorge! Die schwersten Schäden sind auf der Südinsel und nördlich von Auckland. Nicht nur der Sturm, auch der Regen, Überschwemmungen und Erdrutsche richten ziemliches Unheil an.
Das wird auch noch eine Weile so weitergehen - auf jeden Fall die Nacht durch. In der Nähe von Napier (Ostküste der Nordinsel, Tourigegend) hat es jede Mange Ferienhäuser einfach weggespült. Der nationale Notstand wurde in einigen Gegenden ausgerufen, aber wie gesagt, bei uns ist alles im grünen Bereich. Den Pool hat es mal wieder gerupft, das werden wir halt morgen wieder richten ![]()
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29.7.2008 von sabine.scholl.
29.7.08, Dienstag. Die Wetten laufen schon heiss, wer wohl der Auswanderer ist
Sehr schön!
Noch 3 Tage bis Wochenende ![]()
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28.7.2008 von sabine.scholl.
28.7.08, Montag. Ja, Leute, nach der Fast-Urlaubswoche gehts wieder ran. Millionen eMails wegschaufeln usw.. Am Wochenende hatte ich supergute Nachrichten: Der nächste Auswanderer steht fest!!!! Zu gegebener Zeit werden weitere Details veröffentlicht - und ihr könnt schon mal raten, wer das wohl ist
(Kann aber eine Weile dauern … wir wollen der Person ja keine Steine in den beruflichen Weg legen, bis es soweit ist).
Das hat natürlich auch wieder viele Gefühle an die Oberfläche gebracht … Heimweh? Nein. Aber Sehnsucht nach EUCH!
Das hat sich nicht geändert - wird sich wohl auch nicht ändern.
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27.7.2008 von sabine.scholl.
27.7.08, Sonntag. Die Weicheier (Carola + Charlie) haben gekniffen. Wegen schlechtem Wetter gibt es keinen Truthahn …
Es ist wirklich nicht schön, aber auch nicht weltbewegend schlecht … Wir werden trotzdem ordentlich futtern, bis auf den Truthahn ist ja alles da.
Susanne und ich waren schon im Gym. Wir sind richtig gut geworden, Susanne geht 3 - 4 Mal die Woche und ich 2x. Inzwischen habe ich auch 2kg abgenommen und wieder bessere Konturen bekommen. Beim Medical letztes Jahr hatte ich ja mit Ach und Krach den vorgeschriebenen Taillenumfang von 88cm geschafft - die letzte Messung hat 83cm ergeben. Ich bin richtig stolz!!! Weiter gehts ![]()
Stephan’s Diät ging ungefähr 5 Tage, dann hatte es sich erledigt. Ein paar Kilo hat er schon verloren - aber Diät halten ist einfach schwer. Irgendwann wird er auch noch die Kurve (ins Gym) kriegen, die Neidkurve (wenn er mich anguckt) wird schon steiler
Nachtrag: Das war der 2. Kuchen (der erste hat nicht lange gelebt …)

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26.7.2008 von sabine.scholl.
26.7.08, Samstag. Beim heutigen Netball-Spiel hat Jenny’s Mannschaft (Paremata Pearls!) gewonnen - 4:2 ist es ausgegangen.
Wir sind sehr auf morgen gespannt. Charlie hatte angeregt, eine Art Einwanderungs-/Thanksgiving-Tag zu feiern. Mit Weihnachten im Juni konnten wir uns ja nicht so identifizieren
und morgen, Sonntag ist es soweit. Charlie hat einen 7 kg-Truthahn vorbereitet …
Das Wetter ist ausgesprochen kalt, man spürt die antarktische Luft, es riecht nach Eisberg ![]()
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25.7.2008 von sabine.scholl.
23.7.08, Mittwoch. Wie angekündigt - mache ich mich mit meinem Kollegen Colin auf in die Wallachei. Hinter dem Kaff ist wirklich die Welt (ganz) zuende und definitiv der Hund begraben, aber es ist ja nur fuer ein paar Tage. Das Wetter ist so trostlos: Regen, kalt und stürmisch. Auf dem Weg eröffnet mir Colin, dass er sich auch ein Zimmer in dem Motel genommen hat. Ganz Gentleman - meint er, dass er mich da nicht alleine sitzenlassen kann. Na dann.
Bei dem Schuppen angekommen, stellen wir fest, dass es erträglich ist. Allerdings feucht und kalt. Ist halt keine Sommer- und Feriensaison derzeit. Die Heizung teste ich sofort - funktioniert nicht. Der Inhaber ist ganz begeistert, dass er ueberhaupt Gäste hat und schleppt gleich eine Zusatzheizung an. Das wäre geklärt. Wir trollen uns weiter zum Seminar. Das übliche Geblubber, man hält sich halt krampfhaft wach …
Das Wetter geht derweil völlig den Bach runter - man kann wirklich kaum vor die Tür. Colin und ich beschliessen, ein paar Nahrungsmittel einzukaufen und uns dann nicht mehr aus dem Hotel zu bewegen. Wir haben richtig Mühe, das Einkaufszentrum zu finden, es ist früh dunkel und regnet in Strömen. Es ist zwar erst 18.30Uhr, als wir wieder am Motel ankommen, aber wir sind K.O.: durchnässt und durchgefroren. Entgegen meiner Natur (normalerweise hätte ich erstmal meinen Laptop aufgebaut) gehe ich sofort unter die heisse Dusche. Da fühlt man sich gleich viel besser. Schon wieder besserer Stimmung fange ich gerade an den Laptop auszupacken, da kommt Colin und flucht, dass es kein warmes Wasser gibt …
Anschliessend fluche ich, weil es keine Internetverbindung gibt. Schöne Aussichten: 3 Tage auf Eis - wie überstehe ich das? Wenigstens habe ich mit meinem Handy ein (bisschen) Netz, so dass ich mit meinen Lieben telefonieren kann.
24.7.08, Donnerstag. Ich bin nachts aufgewacht, weil ich gefroren habe - entsprechend sonnig und charmant schleppe ich mich morgens aus dem Deckenhaufen meines Feldbetts. Diesmal hat Colin das warme Wasser erwischt, die Dusche fällt damit ultrakurz aus. Da gibt es halt als Alternative 30 Liegestütze, das wärmt auch. Mein Kollege hatte wohl ebenfalls eine rauhe Nacht, wir reden erst auf dem Seminar ein paar kurze Worte miteinander. Zombies reden halt nicht soviel.
Heftiger Internet-Entzug.
Das Wetter wird nicht besser, in den Nachrichten habe ich sehr ordentliche Überschwemmungen gesehen. Die Autobahn an der Küste, nicht weit von unserem Wohnort, entlang der Tasman See, wurde durch hohe Wellen teilweise unpassierbar. Colin und ich gönnen uns heute eine Pizza und ein paar Gläser Wein - irgendwie muss es einem ja warm werden.
Ich schlafe diese Nacht mit Extra-Decken und mit laufender Heizung, ist normalerweise gar nicht meine Art. Diese Absteige ist aber einfach ein Pappschachtel, in der es nicht warm wird.
25.7.08, Freitag. Heute sehen wir etwas ausgeschlafener aus und sind beide schon in der Lage, Hauptsätze zu bilden, während wir aus dem Hotel aus-checken. Ich leide Entzug und das Gefühl, dass ich den Planeten verlassen habe. Den Tag haben wir trotzdem überstanden und haben es auch nach Hause geschafft - was bin ich froh, meine Leute wieder um mich zu haben und endlich wieder am Netz zu hängen. Ich bin Colin echt dankbar, dass ich da nicht alleine hausen musste, aber ich glaube, so schnell macht er keine Gentleman-Angebote mehr ![]()
Die Entzugserscheinungen legen sich langsam. Im Sommer ist es dort in Wainuiomata sicher sehr schön und idyllisch, aber im Winter braucht man das echt nicht.
Happy Weekend ![]()
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22.7.2008 von sabine.scholl.
22.7.08, Dienstag. Sommer abgeschaltet, Winter eingeschaltet. Es ist wieder Reisanbau angesagt. Ich habe mal versucht, ein Bild davon zu machen. Es war aber schon Dämmerung und die Kamera hat es trotz Blitz nicht ganz geschafft. Das Bild ist etwas körnig, aber die Seenlandschaft kann man bestimmt erkennen … :

Meine Kollegen waren heute ganz neidzerfressen, weil sie gestern bei dem tollen Wetter drinnen schuften mussten und ich mir einen schönen Tag gemacht hatte
Kalt ist es nicht - der antarktische Sturm lässt auf sich warten. Wahrscheinlich setzt der erst ein, wenn ich ab morgen 3 Tage in der Wallachei bin. Damit haben mich meine Kollegen dann heute aufgezogen (Sabine goes boondocks / She’s disappearing back of beyond) :-(
Colin und ich haben zwar einen Leihwagen für die 3 Tage, aber die Fahrerei ist der Alptraum. Von uns aus morgens nach Wellington, dann mit Leihwagen ins Nirgendwo. Abends muss mich mein Kollege dann heimfahren und anschliessend wieder nach Wellington. Ich habe daher beschlossen, in Wainuiomata ein Zimmer für die 2 Übernachtungen zu nehmen. Da ich das selber zahlen darf, habe ich mir die billigste Absteige rausgesucht. Als ich da heute morgen angerufen hab, ist der Typ gleich 50% von dem offiziellen Preis runtergegangen!?!?! Ich bin also sehr gespannt auf das Etablissement. Wahrscheinlich hätte ich Schlafsack, Sagrotan, Latexhandschuhe etc. einpacken sollen - aber: ein bisschen Abenteuer muss sein, oder? Bei der Bundeswehr waren es ja auch keine 5 Sterne und ich hab es überlebt. Wenn es völlig daneben ist, muss mich Colin halt doch heimfahren … ich werde berichten!
Da die Wettergötter wieder Sintflut spielen, geht auch keine Katze vor die Tür …

Das Bett ist einfach der beste Platz
Einige haben gefragt, wie man den ständigen Wetterwechsel verträgt. Gut! Hier herrscht ein ganz anderes Klima, als in D. Es ist durch den Wind etwas rauher, aber es ist nie schwül - Seeklima eben. Wenn ich denke, wie oft Stephan in D Migräne hatte - hier hat er keine. Die Temperaturschwankungen sind auch nicht so extrem.
Also, Leute, ich bin dann mal weg ![]()
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21.7.2008 von sabine.scholl.
21.7.08, Montag. Wie bestellt: an unserem Urlaubstag hat der Winter Pause und es ist sehr sommerlich, warm, strahlend blauer Himmel - die Reisfelder in unserem Garten sind vergessen
Das ist wirklich ein krasses Kontrastprogramm! Wir hören gleich morgens schlagartig auf zu jammern und verbringen einen sehr gemütlichen Tag mit stöbern, shoppen und Kaffee trinken.
Unter anderem haben wir Steffi neu eingekleidet. Um euch mal einen Einblick in die Preise zu geben - hier die Liste:
Zusammen: 75NZ$ (also ca. 36 Euronen)
Kein China-Schrott, kein 1-Euro-Laden, alles ordentliche Qualität aus dem Markenladen. Die Preise sind derzeit im Gewölbekeller. Seit die Lebensmittel- und die Spritpreise angezogen haben, sind die Preise für alles andere im freien Fall. Da macht Shoppen Spass! Sogar Stephan ist ganz bei der Sache …

Das Leben ist schön

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20.7.2008 von sabine.scholl.
20.7.08, Sonntag. Ja, Leute! Lottoglück!! Ganze 26 NZ$ - die werden wir hirnlos verprassen. Versprochen
Sonst gibts nix Neues, das Wetter ist der Abgrund. Kein Ausflug, keine Bilder! Jenny ist langweilig und stylt ihre Haare:

Bienchen hat heute Geburtstag und bekommt von Allen ein paar Leckerlis - bestimmt weiss sie nicht, was los ist, aber schlecht ist ihr auf jeden Fall!
Susanne und ich haben es aber wenigstens bis ins Gym geschafft - wir sind wirklich hartnäckig!
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