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31.3.2010 von sabine.scholl.
31.3.10, Mittwoch. Wir sind gespannt auf morgen … und freuen uns ansonsten über den Bayern-Sieg gegen Manchester
Und morgen Abend sammeln wir auf der Heimfahrt unser Kind wieder ein. Wir haben den Wetterbericht für Nelson verfolgt - richtig toll und sommerlich.
Freitag morgen geht es dann nach New Plymouth, Anja besuchen
der Tisch beim Inder ist schon bestellt!
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30.3.2010 von sabine.scholl.
30.3.10, Dienstag. Das hat sich heute angefühlt wie ein Montag! Wir versuchen mal wieder, eine 5-Tage-Woche in 4 Tagen zu erledigen - ich glaube, dass ist international. Gestern hab ich auch glatt vergessen, Oliver Happy Birthday zu sagen - Apologies und von Herzen alles Gute!!!
Entschuldigen muss ich mich auch bei Sophia, Ulrike und Ute - eure Daten waren dem Datenklau zum Opfer gefallen. Wir haben euch nicht vergessen, die Daten wiederhergestellt und drücken euch virtuell nachträglich an die Heldenbrust!
Aufregende Neuigkeiten: Stephan hat am Donnerstag endlich sein (hausinternes) Vorstellungsgespräch
Er wurde vorgewarnt “No tie!” also: KEINE Kravatte bitte … Das lädt zu interessanten Spekulationen ein
Wird er jetzt Nachtwächter? Oder Chef? Oder Manager der Reinigungstruppe? Oder Telefonseelsorge? Beworben hat er sich jedenfalls auf eine Position mit dem Namen: ‘Security Service Continuity Manager’ und die Arbeitsplatzbeschreibung war ausgesprochen allgemein gehalten. Das Wort ‘Manager” hat hier auch nicht wirklich viel zu bedeuten und wird inflationär gehandhabt. Die Mitarbeiterin an der Rezeption hat z. B. den wohlklingenden Titel ‘Director of First Impressions’ (kein Witz!!).
Wir freuen uns auf die Ostertage - der nächste Weihnachtsurlaub ist einfach noch zu weit weg ![]()
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29.3.2010 von sabine.scholl.
29.3.10, Montag. Jau - das Wochenende war zu kurz! Ich tröste mich aber mit der Tatsache, das diesmal auch die Woche kurz ist
Heute hab ich auch Charlie nochmal kurz gesehen, keine so guten Neuigkeiten, denn das bürokratische Gewirre um seinen Job in Saudi ist immer noch nicht vorbei
Wir drücken also weiter die Daumen für ihn!
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28.3.2010 von sabine.scholl.
28.3.10, Sonntag. Jenny und ihre Klassenkameraden sind unterwegs - nach Nelson. Das liegt auf der Südinsel und soll mit das beste Klima in ganz NZ haben. Der Wetterbericht sieht gut aus für die nächsten Tage und i.d.R. ist es dort 2-3°C wärmer als in Wellington.
Das Gepäck wird eingeladen … und Jenny hat sich mal wieder weggedreht (Teenager!!)
Im Terminal kann ich sie dann doch überreden: Jenny, Sina und ihre kleine Schwester Mahani
Das Wetter ist uns heute nicht hold, wolkig, kühl und es sieht nach Regen aus. Nachdem wir uns von Jenny verabschiedet haben, fahren wir zu Simone nach Miramar - frühstücken. Leider können wir nicht draussen sitzen, aber es ist ein nettes Café und wir schlagen uns in aller Gemütsruhe die Wampe voll.
Anschliessend treibt es uns nicht gleich nach Hause, wir fahren am Hafenbecken entlang und schauen uns den Stadtteil Eastbourne an. Wir sind schon mal mit der Hafenfähre (mit Inge & Andi) dort vorbeigekommen, aber richtig DORT waren wir noch nie.
Die Anlegestelle (Days Bay):
Ein Zoom auf Matiu Island mitten im Hafenbecken - trotz unschönem Wetter wird gesegelt.
Es ist wunderschön dort - man stelle sich das Ganze bei Sonnenschein vor … Man wohnt dort auch klasse, allerdings etwas ausserhalb unserer Preiskategorie. Ich hab mal ein 360° Panorama-Filmchen für euch gemacht:
Ein paar Leute haben am Strand mit Netzen gefischt, da sind die Möven nicht weit
Das sind keine Kleinen! Sonntagsbraten?
Ich musste natürlich noch ein Filmchen machen …
Auf dem Heimweg musste ich noch diese Hütte fotografieren - tolle Lage und man beachte das schief eingesetzte Fenster. Das ist wirklich der Brüller
Was wohl ein gutes deutsches Bauordnungsamt dazu sagen würde?!?!?!
Zuhause angekommen wird das Wetter noch richtig toll, hätte das nicht umgekehrt sein können? Na trotzdem - happy Woche
Nachtrag zu “Happy Woche”:
Das hab ich grad im Spiegel gelesen … KLICK. Soll ich jetzt deutsche Gymnasien in NZ fordern? Vielleicht verstehen wir das aber alles nicht mehr so richtig, da wir schon zu lange weg sind
Möglicherweise ist die Amtssprache ja schon Türkisch?!
Ich hab das Gefühl, dass wir keine Minute zu früh abgehauen sind!!!!!
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27.3.2010 von sabine.scholl.
27,2,10, Samstag. … ist zurück
Ein herrlicher Tag, nur schlecht, dass wir unseren Pool schon eingemottet haben. Jenny hat ihre Camp-Sachen gepackt. Obwohl sie nur das mitgenommen hat, was auf der Liste stand, möchte man meinen, dass sie auswandert! Wir bringen sie morgen früh zur Fähre und Donnerstag nachmittag holen wir sie wieder ab - sind also grad mal 4 Übernachtungen …
In der Zwischenzeit werden wir uns damit beschäftigen, die nächste Schule - College - für sie zu suchen. Im Juli/August müssen wir sie anmelden, das heisst, wir sollten in die Gänge kommen. Wie bei der bisherigen Schule auch geht es hier nach “Zoning”, d. h. das geografische Einzugsgebiet der Schule ist entscheidend. Wohnt man in der Zone - alles klaro, wohnt man ausserhalb, wird es kompliziert: man muss sich bewerben und dann auf den Losentscheid hoffen. Das College in dessen Einzugsgebiet wir wohnen, bringt nicht gerade die akademische Elite des Landes hervor (um es mal vorsichtig auszudrücken). Der Schwerpunkt liegt gewissermassen auf Korbflechten und Singen (kein Witz) und wird von den Mitbürgern pazifischer und Maori-Herkunft bevorzugt. Ein weiteres College, für das wir “ge-zoned” sind, liegt ca. 30 km die Küste rauf (Richtung Norden) und hat wohl ein ganz ordentliches Angebot. Was das für die familiäre Logistik bedeutet, will ich mir gar nicht so genau vorstellen …
Gute Colleges gibt es natürlich in Wellington, da müssten wir uns aber auf das Losglück verlassen oder umziehen. Wenn man anfängt, über Umzugskosten und hohe Mieten in guten school-zones nachzudenken, sollte man alternativ auch noch Privatschulen ins Kalkül ziehen. Da gibts was Nettes ganz in der Nähe, wir werden das mal einer Erschwinglichkeitsprüfung unterziehen. Eine gute Bildung ist schliesslich mit das Wichtigste, was man seinen Kindern mit auf den Weg geben kann, oder?
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26.3.2010 von sabine.scholl.
26.3.10, Freitag. Heute hat Anja Geburtstag - als sie letztes Jahr (eher unfreiwillig) nach Australien gegangen ist, hat sie es prophezeit: “meinen nächsten Geburtstag feier ich wieder in Neuseeland!” Wir freuen uns, dass es geklappt hat. Eiserner Wille und nie aufgeben haben sich ausgezahlt - well done
Auswandern ist derzeit nicht einfach, da gehört schon Ausdauer und Zielstrebigkeit dazu. Und man darf sich nicht von irgendwelchem Mist ablenken lassen. Commitment nennt man das hier - mein schottischer Kumpel Colin, Charlie und Stefan haben das einfach nicht zu 100% mitgebracht.
Berndi fliegt nach Indonesien, mit Abstecher nach Bali … da packt einen richtig der Neid!! Wir wünschen trotzdem einen tollen Urlaub und wollen vollständigen Bericht mit Bildern!
Happy Weekend, Leute ![]()
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25.3.2010 von sabine.scholl.
24.3.10, Mittwoch. Wer neugierig war und gestern den Wetterbericht für Wellington angeschaut hat, der hat sich sicher gefragt, ob ich überhaupt nach Auckland geflogen bin …
Das war genau die Frage, die unser Pilot dem Tower auch gestellt hat, als wir gestern morgen im Flieger auf der Startbahn sassen. Nach einigem Hin- und Hergefunke, hat man sich dann doch entschieden, den Laden nicht dichtzumachen. Also gings los und der Pilot hat das Flugzeug fast senkrecht nach oben gezogen, um aus den Sturmböen so schnell wie möglich rauszukommen. Zum Parabelflug hat nicht viel gefehlt! Einige Passagiere waren sehr still und grün - aber jeder hat sein Frühstück behalten.
Auckland war dann kein Problem, der bestellte Taxifahrer hatte sogar auf mich gewartet, die Flüge aus Wellington kommen öfter mal verspätet (oder halt gar nicht). Leider kannte er sich nicht wirklich aus in Auckland, so haben wir eine nette Rundfahrt gemacht und ich habe neue Stadtteile kennengelernt, z. B. Otahuhu. Mit einer Stunde Versätung insgesamt bin ich dann bei der Uni angekommen (unser Labor liegt dort auf dem Gelände). Relax, Mate …
Um 13.30Uhr gings dann wieder zurück, mein Flieger ging ja um 14.30 Uhr wieder nach Hause. Dank (typischem) Stau ist es zeitlich noch etwas eng geworden (und wenn man mal spät dran ist, ist der Abflug natürlich pünktlich), aber ich bin grad noch reingehechtet. Ich hatte gehofft, dass der Sturm in Wellington mittlerweile nachgelassen hat, leider wurde daraus nix. Der Pilot hat dann 3 Anläufe gebraucht, um den Vogel heil runterzubringen - eine originale Albatross-Landung mit einigen Hüpfern, Geflatter und Seitwärtsgeschlingere. Die Gesichter waren wieder grün und es hat eine Weile gedauert, bis man die verkrampften Finger aus der Armlehne gezogen hat, aber wieder kein Malheur. Respekt.
Der Rest hat dann auch noch geklappt: Mit dem Bus in die Stadt, zum Parkhaus, dann zur Werkstatt - Seelenverkäfer gegen unsere Karre (mit neuen Stossdämpfern) eintauschen und dann noch Jenny von der Schule abholen. Während Stephan gekocht hat, hab ich noch unser Hotel gebucht - Ostern fahren wir nach New Plymouth: Anja, die Kater und die schwarzen Strände besuchen
Nach dem Essen hab ich noch etwas vor der Glotze gedöst und bin anschliessend tot ins Bett gefallen.
25.3.10, Donnerstag. Heute kaum Wind. War ja klar, oder?
Der gestrige Tag steckt mir noch in den Knochen, keiner wird jünger!
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23.3.2010 von sabine.scholl.
23.3.10, Dienstag. Danke für euren moralischen Beistand, aber leider noch keine Neuigkeiten bei Stephan, er wartet auf einen Gesprächstermin - also: Weiterdrücken!
Bei den Kambodscha-Plänen von Stefan gibt es Änderungen. Nachdem Plan A (= in Neuseeland bleiben) nicht klappt, war ja Plan B nach Kambodscha zu gehen und für eine neuseeländische Hilfsorganisation vor Ort zu arbeiten. Nachdem die Leute zunächst alles ganz oberdringend gemacht hatten, kommen sie derzeit aber nicht in die Gänge. (Das hat man hier leider sehr häufig - ein Monsterauftrieb mit Extra-Galama und Begeisterung … und dann ist es plötzlich nicht mehr wichtig. (Das ist für uns Deutsche sehr gewöhnungsbedürftig!!!)
Damit sind wir bei Plan C: Es gibt noch weitere Organisationen, die dringend gut ausgebildete Leute brauchen. Zu diesen hat Stefan jetzt Kontakt aufgenommen. Die scheinen etwas organisierter zu sein - mal sehen, ob das klappt.
Heute hab ich endlich den Hintern hochgekriegt und unsere Paintball-Session organisiert
Am 10. April ist es soweit und wer die meisten blauen Flecken hat, hat gewonnen
Wenn es regnet, wird es eine Schlammschlacht. Weia …
Ich bin morgen dienstlich in Auckland (morgens hin - abend zurück). Keine Ahnung, ob ich danach noch in der Lage bin zu berichten.
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22.3.2010 von sabine.scholl.
22.3.10, Montag. Der Wetterbericht war diesmal korrekt: richtige Sturmböen (Gales) mit 120km/std. Kein Witz. In der Stadt hat es reihenweise geparkte Motorräder umgehauen. Die Bretterbuden wackeln und wir hoffen, dass unser Trampolin stehenbleibt.
Heute habe ich mich mit Charlie getroffen - ein Abschiedskaffee
Sobald er sein Visum für Saudi hat, sitzt er im nächsten Flieger.
Jenny freut sich auf das Schulcamp, nächste Woche geht es auf die Südinsel. Wir hoffen, dass sie schönes Wetter haben, das letzte Camp war ja eine extrem nasse Angelegenheit.
Es ist mal wieder Daumendrücken angesagt, Leute! Stephan hat sich intern auf einen neuen Job beworben und es sieht ganz gut aus für ihn. In der nächsten Tagen findet noch ein Vorstellungsgespräch statt - sehr spannend.
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21.3.2010 von sabine.scholl.
21.3.10, Sonntag. Leider wurde nix aus dem Strandwetter. Es gab zwar Sonnenschein - aber der Wind war zu ungemütlich. Sind wir halt einkaufen gegangen und haben Jenny und ihrer Freundin beim Basteln geholfen. Sie bauen das fliegende Auto aus Harry Potter nach. Es ist Book Week, da gibt es dann einen Tag, an dem alle (auch die Lehrer) kostümiert eine Parade abhalten. Manche besorgen sich eine einschlägige Verkleidung aus dem Kostümverleich, andere basteln phantasievolle Requisiten nach …
4 Umzugskartons sind schon verbraten.
Für morgen ist wieder Weltuntergang angesagt - gale force winds etc …
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