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13.9.2007 von sabine.scholl.
12.9.07, Mittwoch. Die freie Zeit ist superkurz geworden! Heute war auch noch unser Auto in der Inspektion, was länger gedauert hat, als erwartet. Die Rechnung fiel aber trotz Zahnriemenwechsel und Austausch der Wasserpumpe recht zivilisiert aus. Das war einfach fällig, unser treuer Kamerad hat ja jetzt über 100.000 km.
Gerade noch rechtzeitig haben wir unser Kind abgeholt, dann gings heim und ausser Baden war nix mehr los.
13.9.07, Donnerstag. Langsam taste ich mich an die diversen Arbeitsgebiete ran. Die Kollegen sind immer noch nett und mein Firmenhandy ist heute eingetroffen. Meine Kollegin hat um 16.00 Uhr schon mal vorsichtshalber ein Bier auf das nahende Wochenende getrunken … der ein oder andere Kollege dann auch. Ich bin dann gegangen. Das Bier wird übrigens gestellt.
Zuhause wartet eine gute Neuigkeit auf uns: wir sind bei der Immigration Pool Selection (da sind alle Anträge auf Einwanderung drin) gezogen worden und werden in ca. 4 Wochen die “Invitation to Apply” bekommen. Das ist das Prozedere für die Dauer-Aufenthaltserlaubnis/Permanent Residence - also die Aufforderung, den Einwanderungsantrag zu stellen. Es geht also auch an dieser Front voran!!!
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11.9.2007 von sabine.scholl.
11.9.07, Dienstag. Noch drei Tage bis zum Wochenende … . Den zweiten Arbeitstag habe ich nun auch überstanden - es war heute wieder ganz angenehm. Ich habe mich per Intranet eingelesen, mich bei verschiedenen Servern, auf denen ich arbeiten muss, eingeklinkt, so langsam organisiert sich mein Arbeitsplatz. Dazu habe ich noch Marschbefehl nach Auckland erhalten, nächste Woche treibe ich mich da für 3 Tage rum und bekomme eine Einweisung.
Mein zweites Büro habe ich heute auch gesehen und wieder ein paar Leute kennen gelernt, ich hoffe, dass ich mir bald all die Namen merken kann. Es wird also.
Wir haben mittlerweile auch versucht, die Flugtickets (die Rückflüge!) zurückzugeben bzw. zu verkaufen - hat leider nicht geklappt. Nur bei Jennys Flug (?) bekommen wir eine kleine Rückerstattung, ansonsten wars das. Wir hätten nochmal umbuchen können (auf März 2008), aber das hätte wieder Kosten/Gebühren verursacht und ich gehe davon aus, dass wir auch im März 2008 nicht zurück nach D wollen :-). Unsere Visa laufen bis Ende Februar 2010 - bis dahin sollten wir auch die PR geschafft haben.
Stephan ist diese Woche noch schwer unterwegs - heute mit Jenny beim Zahnarzt, morgen grosse Inspektion für unser Auto. Auch hier gibt es gute Zahnärzte und Kieferorthopäden. Jennys Spange wurde neu angepasst und eingestellt, sie hat ja ein paar Milchzähne verloren, da war der Besuch beim Spezialisten fällig.
Wir freuen uns jeden Tag über unsere neue Behausung - leider geht durch das Arbeiten viel Zeit verloren und ich werde wohl erst am Wochenende dazu kommen, für euch einen schönen Rundgang zu machen. Da wir keine Lottogewinner sind müssen wir halt “schaffen” - aber wenigstens da, wo andere Urlaub machen *fg*
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10.9.2007 von sabine.scholl.
10.9.07, Montag. Heute wars dann soweit: Arbeiten gehen. Das fing schon mit dem frühen Aufstehen an … . Es lief alles glatt, die Fahrt hat mit leichtem Stau ca. 35 Min. gedauert. Das ist wirklich in Ordnung, da sind wir Schlimmeres gewohnt. Die Kollegen sind dann so bis gegen 9.00 Uhr nach und nach eingetroffen, wohl ein typischer Montagmorgen. Ein Schreibtisch und ein Laptop waren schon für mich bereitgestellt und die Kollegen haben mich sehr nett aufgenommen und vorgestellt. Mail, Netzzugang etc. wird wohl bis morgen soweit sein, daher ging heute arbeitsmässig nicht viel.
Ich sitze zwar in einem Grossraumbüro, aber es ist erträglich, da sehr rücksichtsvoll miteinander umgegangen wird und keinerlei Hektik/Stress aufkommt. Für das leibliche Wohl ist auch bestens gesorgt: Kaffee, Tee (jeweils alle möglichen Sorten), Milch, Wasser etc. soviel man in sich reinschütten kann. Vorbildlich!
Bis jetzt ist also alles bestens, mal sehen, wie sich das weiter entwickelt. Für mich ist auch völlig neu, dass man die Firma verlässt und der Arbeitstag vorbei ist. Da muss ich mich erst dran gewöhnen. Durch die Selbständigkeit hatte ich eigentlich nie richtig Feierabend - und wenn ich heimkam ging es erst richtig zur Sache. Also ein echter “Change of Lifestyle”
Zur Feier des Tages haben wir uns eine Pizza gegönnt und Zeit mit Jenny verbracht, die ja jetzt auch lange Zeit in der Schule bzw. Betreuung verbringt. Sie ist dort aber sehr gut aufgehoben und fühlt sich wohl damit. Das ist hier auch normal und man braucht kein schlechtes Gewissen zu haben.
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9.9.2007 von sabine.scholl.
9.9.07, Sonntag. Ich glaube wir werden langsam echte Kiwis … . Wir haben einen total relaxten Tag verbracht. Nachmittags waren Freunde da, mit denen haben wir dann auf Haus, Visa und Jobs angestossen und den Tag verplaudert. Abends gabs dann Fish and Chips. So langsam haben wir das Gefühl, dass wir richtig ankommen in unserem neuen Leben.
Holger hat ja schon im Kommentar geunkt, dass uns die Ziele ausgehen … Keine Sorge da bleiben schon noch ein paar übrig! Zunächst wird es sicher angenehm sein, “kleinere” Ziele zu erreichen: im Job ankommen usw.. Später können wir uns wieder grösseren Projekten widmen: z. B. eigenes Haus. Dafür müssen wir uns einfach noch eine ganze Weile einleben und schauen, wo die Reise hingeht.
Ich bereite mich jetzt mal seelisch und moralisch auf den Arbeitsbeginn vor - ich bin sehr gespannt und freue mich drauf. Es wird auch Zeit, dass wieder mal etwas Geld in die Kasse kommt
- sonst müsst ihr auf dem Boden schlafen, wenn ihr uns besucht.
P.S.: Bilder demnächst!
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8.9.2007 von sabine.scholl.
8.9.07, Freitag = Umzugstag. Wenn man bedenkt, dass wir mit 3 übergewichtigen Reisetaschen angefangen haben … . Es hat sich doch ein kompletter Hausstand angesammelt. Nachdem Jenny in der Schule ist, fangen wir an zu wirbeln. Pünktlich um 9.00 Uhr stehen auch die Jungs von der Umzugsfirma vor der Tür. Sie sind sehr relaxed, erstmal Kaffee, dann gehts los. Damit gepackt, geräumt und geputzt werden kann, muss unser Kätzchen leider in den Knast (ihre Flugbox). Das gefällt ihr gar nicht.
Nach 2 Stunden haben wir das Ganze soweit auf der Reihe, dass unsere Jungs davon überzeugt sind, dass wir den ganzen Umzug in einem statt zwei Tagen schaffen. Also gut. Die erste Fuhre geht zum neuen Heim, dann ist auch schon Mittag. Nachmittags wird in Whitby eingeräumt, in Ascot Park gepackt und gewienert. Immer mal ein Päuschen zwischendurch und trotzdem geht es vorwärts.
Zwischendurch der Anruf der 3. Art: Die Telecom ruft an und fragt freundlich und höflich, wann es denn genehm sei, die Leitung umzustellen? Ich bin völlig von den Socken, als Deutscher kennt man sowas nicht. Ich krieg mich ein und frage, ob sie es gleich/jetzt/sofort machen können? Antwort: Ja, na klar, gerne! Da fällt einem doch nix mehr ein, oder?
Wir probieren es dann auch gleich aus - klappt. Wir sind beeindruckt.
Jenny wird von unseren Südafrikanern abgeholt, sie darf bei ihnen übernachten, wir in Ruhe räumen. Phil und Morgan - unsere Expert-Movers legen nochmal kräftig Hand an, tatsächlich ist so gegen 18.00 Uhr fast alles geschafft! Wir werkeln noch ein paar Stunden - wir haben jetzt richtig viel Platz und jede Menge Schränke, einfach klasse. Highlight: Stephan gönnt sich noch ein Bad, wir hatten ja ewig keine Badewanne. Für mich reicht die Dusche, wenn ich in die Wanne gestiegen wäre, hätte ich dort wahrscheinlich übernachtet (keiner wird jünger).
9.9.07, Samstag. Wir verlaufen uns noch richtig in unserer Burg. Es ist noch Einiges zu verkabeln und aufzustellen. Gegen Mittag nehmen wir Abschied von Ascot Park, saugen nochmal durch und geben dann beim Makler den Schlüssel ab. Für den Einstand in Neuseeland war die kleine Hütte optimal und sie hatte einfach den besten Blick über die Lagune und das Meer.
Im neuen Heim haben wir keinen Meerblick, nur Hügelblick. Das ist aber auch in Ordnung, da wir auch viel weniger Wind abbekommen. Das war schon teilweise recht heftig. Unser neuer Garten ist auch grösser und schön eben, damit kann man schon mehr anfangen. Wichtig für Stephan: Das Rasenmähen ist auch viel weniger mühselig …
Dann geht es noch zum Einkaufen, wegen Umzug hatten wir die Vorräte leerlaufen lassen.
Unsere Katze hat sich noch nicht mit dem neuen Domizil angefreundet. Sie scheint sehr verunsichert zu sein, sitzt im Katzenklo und schmollt. Fressen tut sie, aber irgendwie ist ihr das Ganze noch nicht geheuer. Hat ja auch wirklich was mitgemacht im letzten halben Jahr, da braucht Bienchen einfach Zeit, denke ich. Vielleicht komme ich morgen mal dazu, einen Rundgang mit Kamera zu machen, damit ihr wieder “mitwohnen” könnt ![]()
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6.9.2007 von sabine.scholl.
6.9.07, Donnerstag. Die Korken können knallen, Leute!!!!!!!!!!!!
:-)
Jetzt ist es amtlich: Laut offizieller Mitteilung von Immigration sind beide Visa approved (= positiv beurteilt). Die Pässe dauern noch ein paar Tage, denn die werden von einer separaten Abteilung bearbeitet (Label Department - kein Witz). Bei dieser Abteilung ist wohl “Land unter”, denn nicht nur wir wollen hier bleiben und arbeiten … . Ein tolles Gefühl: Wir können hier leben!!!! JAU!!!
Jenny wird ihr Visum auch noch bekommen, da hier keine Dringlichkeit (wie z. B. Arbeitsbeginn) vorliegt, wird es einfach noch eine Weile dauern. Der nächste Schritt ist dann die Permanent Residence (Dauer-Aufenthaltserlaubnis), das Verfahren haben wir parallel angeschoben, das läuft aber nebenher. Das Schlimmste ist vorbei - jetzt konzentrieren wir uns auf den Umzug in unsere tolle neue Hütte. Es ist ein wunderschönes neues Haus - wir haben ganz grosses Glück gehabt, dass wir da drangekommen sind. Die Schlüssel und die Fernbedienungen haben wir heute abgeholt - bleibt zu hoffen, dass der Umzug unfallfrei über die Bühne geht. Euer treuer Chronist wird berichten …
P.S. @Wolfi, den Zahnleidenden: Gute Besserung!!!!
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5.9.2007 von sabine.scholl.
4.9.07, Dienstag. Powershopping mit Stephan. Ja, den Guten haben wir jetzt eingekleidet, denn mit einem einzigen Anzug kommt er ja nicht weit … . Dafür hatte uns Julika den Tipp gegeben, nach Tawa ins Outlet-Zentrum zu fahren. Tawa ist auch ein Ortsteil von Porirua (unserer Stadt), Richtung Wellington, also nicht weit weg. Da wir im Beschaffen gehobener Herrenkonfektion keine Helden sind, haben wir uns erstmal eine Weile als Beobachter rumgedrückt. Das hat nicht viel geholfen, also haben wir uns dann in einen Laden gestürzt, wo der Verkäufer nett aussah.
Wir haben ihm unser Problem geschildert, daraufhin hat er sich richtig ins Zeug gelegt. Stephan standen vor lauter aus- und anziehen die Schweissperlen (nicht nur) auf der Stirn. Aber er war sehr tapfer und von ungewohnter Langmut (!). Mittlerweile hatte sich herausgestellt, dass unser Verkäufer samoanischer Kiwi ist, auch Steve heisst und auch Linkshänder ist. Das hat fast zur Party geführt und vor lauter Begeisterung hat er uns noch die Kravatte idiotensicher vorgebunden und uns das Hosenkürzen geschenkt. Man muss sie einfach liebhaben, oder?
Wir sind dankbar und hochzufrieden mit fetter Beute von dannen gezogen (arm aber glücklich :-))
News von anderen Auswanderern: Margit ruft an und gibt Bescheid, dass sie und ihre Familie letzten Freitag gut in Christchurch gelandet sind. Sie sind jetzt auf Wohnungssuche und ihr Mann Stefan (noch ein Steve!) hat sich schon mit seinem zukünfigen Arbeitgeber getroffen. Soweit klappt alles nach Plan, sie sind auch ganz begeistert von Neuseeland und freuen sich, hier zu sein. ALLES GUTE!!!
Die Nächsten sind Conny und ihre Sippe … und wenn das so weitergeht, gibt es in Deutschland bald keinen mehr, der das Wort “Fachkräftemangel” buchstabieren kann.
Abends legen wir noch eine Gedenkminute für Wolfgang ein - grosser Zahnarzttermin mit allen Schikanen (Schnauze voll!?).
5.9.07, Mittwoch. Die erlösende Nachricht von Cindy - der Maklerin, die unsere Bude weitervermietet - es hat geklappt, wir können das Daueraufräumen einstellen. Die Einwanderer aus England, die am Sonntag besichtigt haben, haben den Vertrag unterschrieben. Wir feiern das, indem wir uns nochmal einen Kinobesuch am Vormittag gönnen, die ruhigen Tage sind ja ab Freitag vorbei. The Bourne Ultimatum - sehr empfehlenswert!!!!
Kaum wieder zuhause, meldet sich auch schon die Umzugsfirma: Freitagmorgen 9.00 Uhr geht es los mit dem Packen und Samstagmorgen ab 8.30 Uhr wird transportiert. Wir hoffen jetzt nur noch, dass es mit dem Umstellen der Telefonleitung/DSL auch am Samstag klappt. Die Telefonnr. bleibt dieselbe. Morgen holen wir die Schlüssel fürs neue Haus ab, wir freuen uns richtig drauf. Dann können die Gäste kommen - und unser Container, der (hoffentlich) gestern von Bremen aus auf seine Reise mit der “Wellington Express” gegangen ist. Eintreffen soll das Schiff ungefähr am 10. Oktober.
Heute war übrigens echtes Kiwi-Frühlings-Wetter: ganz feiner Sprühregen mit Sonnenschein und tolle Regenbögen, ca. 17º Grad.
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3.9.2007 von sabine.scholl.
3.9.07, Montag. Heute Termin beim Chef! Arbeitsbeginn: nächste Woche Montag (hoffentlich!!!). Ein sehr positives Gespräch über die Organisationsstruktur und die verschiedenen Arbeitsfelder, für die ich zuständig bin. Dann natürlich auch die Basics:
Ich glaube, ich werde mich mit diesem Job anfreunden können. Vermutlich werden wir in Neuseeland bleiben, auch wenn das Wetter heute schlecht war.
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2.9.2007 von sabine.scholl.
2.9.07, Sonntag. Gestern war Frühlingsanfang - heute ist Father’s Day (Vatertag). Entsprechend zeigt sich Alles (Land, Wetter, Meer, Kind etc.) von seiner besten Seite. Unsere Erkältungen sind auch weg, nur Jenny muss noch ab und zu Nase putzen. Wir fahren zu unserem neuen Domizil, um uns mit dem Landlord zu treffen. Es gibt noch einiges zu besprechen: von der Schlüsselübergabe bis zur Alarmanlage. Überraschung: Bob hat jetzt doch eine Alarmanlage einbauen lassen (eigentlich wollte er uns das überlassen). Das ist supernett und spart uns Geld. Alarmanlage heisst übrigens nicht, dass die Gegend unsicher wäre. Das ist hier einfach üblich bei moderneren Häusern. Die Wohngegend ist sehr gut, die Umgebung sehr gepflegt.
Der Sommer kommt und da Stephan (wie üblich!) Bedenken hat wegen des Aufstellens eines Pools, frage ich Bob einfach. Er hat nur gelacht und überhaupt nix dagegen, er hat mich nur angeschaut, als ob er Europäer einfach für etwas bekloppt hält. Kann schon sein - aber ihr wisst ja, wie ich meinen 3-m-Plasik-Pool geliebt habe. Für mich ist es einfach eine Sache des Lifestyles …
Nachdem alle Sachen soweit geklärt sind, machen wir uns auf den Weg nach Titahi Bay - das ist unser Hausstrand. Er liegt auf der anderen Seite der Lagune, die man von unserem Haus aus sieht. In diesem Teil unserer Kleinstadt kann man auch sehr schön wohnen, aber wenn man morgens zur Arbeit muss, eiert man durch das komplette Stadtzentrum (keine gute Idee) und bis Jenny dann in der Schule ist … . Es ist ja nicht weit weg, nur leider am Wochenende total überfüllt (Achtung: Ironie - siehe Bilder!)
Vom Parkplatz aus (gegen die Sonne) ein wunderschöner Blick auf die Tasman-See:

Wir krabbeln natürlich nach unten (sieht schlimmer aus, als es ist)

Einfach toll - im Hintergrund ist wieder Mana Island zu sehen:

Wir fahren ein Stück weiter rauf, damit man mal einen Überblick bekommt:

Dreht man sich nach links sieht man zwei Gestalten - und den Hausstrand:

Am Strand muss Steffi wieder in die Sonne gucken …

… und ich muss natürlich das Wasser testen!

Wie gesagt - volle Strände, wie auf dem Teutonengrill in Malle:

Nach einer gemütlichen Kaffepause in unserem Lieblings-Pub lungern wir zuhause auch noch draussen rum:

Neuseeland macht Spass!!!!!!!!!

Ein glücklicher Mensch:

Und das Katz hat mal wieder alles verpasst …

Manchmal können wir es gar nicht fassen, dass wir hier wirklich wohnen und nicht nur Urlaub machen …
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1.9.2007 von sabine.scholl.
31.8.07, Freitag. Soweit es geht lassen wir es ruhig angehen. 1. Wir sind alle etwas erkältet und 2. überfällt uns Cindy, die Maklerin, immer wieder mit Interessenten für unsere Behausung (räum, räum).
1.9.07, Samstag. Auch heute keine besonderen Vorkommnisse … aber wir wissen natürlich, dass es nächste Woche rundgeht mit Visa, packen, Umzug, Steffi einkleiden (Krawatten kaufen, JO!!), usw..
Zeit, um auch mal Bilanz zu ziehen. Wir sind jetzt genau 5 Monate in Neuseeland.
Ist es so, wie wir es uns vorgestellt haben? Nein. Wir hatten es uns komplizierter, schwieriger vorgestellt.
Haben wir das Gefühl “ja, hier möchten wir bleiben”? Auf jeden Fall.
Sind unsere Erwartungen erfüllt worden? Nein, es ist noch viel besser, als wir erwartet haben.
Was waren das für Erwartungen?
Besseres Schulwesen: ja.
Weniger Hektik und Stress: ja.
Eine Zukunft: ja.
Bessere Stimmung, lebendig und positiv: ja.
Besseres Wetter/Klima: ja.
Weniger sinnfreie Regularien: ja.
… und die Regierigen sind auch nicht so gierig.
Was fehlt: Inge und unsere Freunde (was der Rest der Familie kann, wisst ihr ja …). Trostpflaster: Wir können (fast) kostenlos telefonieren und mailen, die Welt ist durch die moderne Kommunikation sehr klein geworden. Bilanz: Es hat sich gelohnt und es war richtig, den Schritt nach Neuseeland zu tun. Wir sind zufrieden und glücklich mit unserer Entscheidung. Sicher werden auch hier mal lahme oder schlechte Zeiten kommen - aber die muss man überall meistern, oder?
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