Archive für 7.8.2007

und weiter …

7.8.07, Dienstag. Mit der Wahnsinns-Geschwindigkeit halb erstarrter Lava geht es voran. Jobfront: Stephans Referenzen sind beide erledigt und sehr gut angekommen. Gen-I hat sogar schon angerufen und den Wunsch geäußert, dass Stephan zum 1.9. anfangen soll. Der Papierkram (schriftliches Angebot) dauert allerdings noch ein paar Tage, man bittet um Geduld. Meine Referenzen sind auch beide eingetroffen und freudig abgenickt - per Mail wurde nochmal bekräftigt, dass sie mich haben wollen. Der Papierkram dauert aber … (s. o., Lava).

Wir wissen ja, dass Arbeitskräfte in NZ fehlen, aber dass es so dramatisch ist?! Scheinbar schon: das Medical wurde wieder verschoben - auf Freitag. Mist. Da hungern wir, trinken grünen Tee, machen verstärkt Sport und dann verschieben sie uns das Medical immer wieder vor der Nase … . Das erinnert mich an die Geschichte mit dem Esel und der Karrotte.

Hausfront: Wir haben es geschafft!!! Ab dem 7.9. sind wir stolze Mieter eines 4-Zimmer-Hauses! Dafür müssen wir noch nicht mal soooo weit umziehen, es sind nur ca. 2,5 km Luftlinie. Damit kann Jenny gottseidank an ihrer Schule bleiben, das war ganz oben auf unserer Prioritätenliste. Die Bude ist auch kein klassisches Kiwihome (z. B. mit Zwangsbelüftung und -befeuchtung oder interessanten elektronischen Spezialeffekten). Es ist ein Neubau mit genügend Platz innen und aussen, so dass man da eine Weile wohnen bleiben kann (und nicht über Gäste stolpert, wenn man morgens aufsteht). Es gibt sogar eine Badewanne!!!! Das haben wir doch etwas vermisst.

Wir haben da Riesenglück gehabt, denn der Markt im Großraum Wellington ist leer. Selbst Bruchbuden im Gang-Ghetto sind selten, auch sogenannte “Executive Homes” sind rar. Bei diesen “Homes” handelt es sich um tolle Luxushütten, die man aber nicht bezahlen kann. DIE ordentliche Burg zum bezahlbaren Preis haben wir uns jetzt geschnappt. Leider ist es noch eine Baustelle, zu sehen gibt es nicht viel. Wir haben das Ding vom Plan weg gemietet, nachdem wir uns das Neubaugebiet, umliegende Häuser gleicher Art und Güte und die Gegend angeschaut hatten. Kleiner Nachteil: den Superblick über die Lagune, Mana Island und das Meer haben wir dann nicht mehr. Vorteil: man ist schneller am Strand (5 Min) und der Strassenplaner stand nicht unter Drogeneinfluß. Wir wohnen dann auch wieder auf einem Hügel, der Garten ist trotzdem eben und es ist Platz für einen Pool. YES!!! Geheizt wird übrigens mit einer sogen. “Heatpump” (Klimaanlage/Konverter), das ist die sparsamste und effektivste Möglichkeit in Neuseeland zu heizen.

Zu eurer Erbauung habe ich die Makler-Bilder des Nachbarhauses eingefügt. Unsere Hütte sieht (wenn sie fertig ist) so ähnlich aus - inklusive Aussenanlage) und hat die gleiche Innenausstattung (Handtuchwärmer, Herd und Geschirrspüler sind dann auch drin).
Wann kommt ihr?

Whitby

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