Zeitumstellung!

26.9.10, Sonntag. Mal abgesehen von den üblichen Sonntagsarbeiten (Waschen, Einkaufen etc.) hat man uns heute die Zeit gestohlen … bei uns ist jetzt also die Sommerzeit angebrochen. Die Wettergötter haben offensichtlich noch nicht davon gehört! Mittags mal kurz etwas Sonnenschein, ansonsten ziemlich mies.

Die Haussuche kommt nicht wirklich vorwärts. Wir leben hier in einem tollen Land – gar keine Frage, ABER: die Qualität von 99% der Häuser ist (ernsthaft!) zwischen zugigem Gartenschuppen und undichter Bretterbude einzuordnen. Da fällt die Suche einfach schwer und das Finden erst recht!

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davongekommen

25.9.10, Samstag. Wir sind gut davongekommen, der Sturm hat Trampolin und Gartenmöbel innerhalb unserer Einzäunung gelassen. Jenny’s Fieber geht langsam runter, sie ist aber ziemlich k.o.In Christchurch herrschen frühlingshafte 20°C Grad – als ob die Natur nach dem schweren Beben etwas gutmachen wollte. Die armen Leute dort leiden aber immer noch unter den anhaltenden Nachbeben und manche, die dachten sie hätten das Schlimmste hinter sich bekommen doch noch Schäden ab. Einige wqitzeln aber schon wieder, dass ihnen was fehlen wird, wenn die Erde aufhört zu beben …Uns treibt es immer noch in Sachen Wohnung um. Der Vermieter hat uns mitgeteilt, dass er uns gerne als Mieter behalten möchte. Na klar: die Miete ist hoch und wir sind ordentliche Leute, die pfleglich mit der Burg umgehen. Uns gefällt die Gegend hier aber immer noch nicht, Infrastruktur wie Busverbindung oder ein kleiner Laden hat sich in den letzten Monaten auch nicht ergeben. Das wird auch blöd mit der Fahrerei, wenn Jenny im Februar nach den grossen Sommerferien aufs College geht. Uns ist also derzeit nicht langweilig …

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wieder da: Sturm!

23.9.10, Donnerstag. Wir haben Stress mit Wohnungssuche – nix Gescheites auf dem Markt. Richtung Wochenende wird auch das Wetter wieder schlechter, mit Sturm, Regen und Kälte. Sommer? Wie war das nochmal?

24.9.10, Freitag. Jetzt hat es Jenny erwischt mit der Erkältung. Das arme Kind liegt auf der Nase mit Fieber und allem, was so dazugehört. Und das am letzten Schultag. Der Sturm hat auch eingesetzt – alle unter Deck, bitte. Na dann – happy weekend für alle 😉

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immer noch :-(

21.9.10, Dienstag. Die Erkältung ist hartnäckig, ich fühl mich immer noch nur auf 90% 🙁

22.9.10, Mittwoch. Wenigstens das Wetter wird langsam schöner – jeden 2. Tag Sonnenschein (wenn auch noch relativ kalt). Die nächsten Schulferien stehen an, wir haben Glück, dass Jenny wieder bei unseren Südafrikanern sein kann. Sie haben Opa aus Johannisburg zu Besuch, wir kennen ihn ja schon von seinem letzten Besuch her, der ist richtig nett – wie man sich einen Opa wünscht. Der Gute darf also das Kinderprogramm bestreiten 🙂

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schnief

20.9.10, Montag. Nix Besonderes heute, meine Rüsselseuche wird leider nur im Zeitlupentempo besser …

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mal wieder …

19.9.10, Sonntag. Seit gestern beschäftigen wir uns mit den Folgen einer interessanten Gesetzesänderung. Wir hatten hier, wo wir derzeit wohnen einen recht langfristigen Mietvertrag abgeschlossen, damit uns nicht wieder dasselbe passiert wie beim letzten Mal … Ihr erinnert euch: der Vermieter hatte kurzfristig beschlossen, seine Burg zu verkaufen und deswegen mussten wir nach 6 Monaten wieder unser Bündel packen 🙁
Wir hatten daher einen befristeten Vertrag über 18 Monate abgeschlossen, was zum damaligen Zeitpunkt bedeutet hat, dass das sich der Vertrag nach Ablauf der festen Frist automatisch in einen unbefristeten Mietvertrag mit gesetzlicher Kündigungsfrist (wir: 21 Tage, Vermieter: 42 Tage) umwandelt – und somit weiterläuft. Durch die Änderungen bei den Abschreibungungsmöglichkeiten für Immobilien wurde diese Regelung gekippt und der Vertrag endet zum Ablauf. Die Hausverwaltung hat uns dies mitgeteilt, was natürlich etwas überaschend kommt. Selbstverständlich müssen wir nicht raus, die Hausverwaltung hat auch erstmal angefragt (bei uns UND beim Vermieter), was gewünscht ist. Das werden wir wohl nächste Woche irgendwann erfahren – also keineswegs Grund zur Panik.
Wir wollten die Entscheidung, wie und wann es weitergehen soll, eigentlich erst nach Weihnachten treffen, aber jetzt sind wir ins Grübeln gekommen 😉

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Seuche

17.9.10, Freitag. Die Seuche plagt mich immer noch heftig, aber ich hab den Tag überstanden.

18.9.10, Samstag. Ein Sturmtief plagt uns: heftiger Wind, Regen. Wir hoffen, dass Jenny’s Trampolin nicht wieder Flugversuche macht …

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naja

16.9.10, Donnerstag. Kein Fieber mehr, aber immer noch nicht so doll. Morgen werd ich mich halt wieder an die Schippe schwingen …
Die gute Nachricht: Stephan hat die nächste Prüfung gemacht und mit Bravour bestanden (Microsoft 070-293!!) 🙂

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matschig

15.9.10, Mittwoch. Fieber & Kopfweh 🙁

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Happy Weekend auf Rarotonga

10.9.10, Freitag. Wir haben es uns verdient 🙂 und waren Sonne tanken. Vor ein paar Wochen bin ich ins Reisebüro gestolpert und hab unseren Trip gebucht: es ging auf die Hauptinsel der Cook Islands – Rarotonga. Fiji & Samoa liegen links und Tahiti/Französisch Polynesien rechts davon. Leider kommt man von unserem niedlichen kleinen „Internationalen Hauptstadtflughafen Wellington“ nicht direkt dorthin …
Vormittags ging es zu Simone, dort haben wir unser Auto abgestellt. Sie wohnt nicht weit vom Flughafen weg, von ihr aus haben wir ein Taxi genommen. Gegen 14 Uhr gings nach Auckland, dort hatten wir relativ lang Aufenthalt (den wir mit Dunkin Donuts etc. überbrückt haben …), gegen 18.30 gings dann weiter. Ein Flug von ca. 4 Stunden, allerdings mit Sprung über die Datumsgrenze. Wir sind am Freitagmorgen um 0.20 Uhr gelandet – und hatten so den ganzen Freitag wieder vor uns !?!?!
Bei der Ankunft gab es – ganz polynesisch stilecht – Gesang und herrlich duftende Leis am Flughafen, ein schöner Urlaubsanfang:
Jenny mit Lei
 
EIne halbe Stunde später hatten wir die Insel halb umrundet und waren im Hotel. Wenn ihr euch für die Insel interessiert, gebt einfach mal die Stichworte „rarotonga“ und „map“ in Google ein. Die Unterkunft war sehr schön und ganz liebevoll ÜBERALL mit kleinen Blumenarrangements dekoriert – sogar hier:
Rarotonga
 
Wir haben dann erstmal geschalfen und morgens angefangen, unsere Umgebung zu entdecken. Der Blick von unserer Veranda:
Rarotonga
 
Der Pool war auch nur ein paar Meter weg 🙂
Rarotonga
 
Und wenn man ein paar Schritte durch den üppigen tropischen Garten gelaufen ist – hier ein kurzer Eindruck –


 
war man direkt am Traumstrand:
Rarotonga
 
Ohne Worte, Leute!
Rarotonga
 
Noch Fragen? Das Paradies für Taucher, Surfer & sonstige Wasserfreaks 🙂
Rarotonga
 
Die Vegetation ist absolut einmalig – hier wächst alles üppig und farbenfroh:
Rarotonga
 
Auch ausserhalb der Hotelanlage, ein kleiner Eindruck:
Rarotonga
 
Dann ging es natürlich ab ins Wasser 🙂
Rarotonga
 
Am Strand der Hinweis, dass London, Berlin etc. ca. 16.000 Meilen entfernt sind … (aber wer will da schon hin???)
Rarotonga
 
Auf dem Rückweg vom Strand habe ich weitere tolle Gewächse entdeckt!
Rarotonga
 
Jenny & Stephan mit Bananenbaum
Rarotonga
 
Ich liebe Bananenbäume!
Rarotonga
 
Und die Frangipani-Blüten sind so etwas wie das Wahrzeichen der Cook-Inseln:
Rarotonga
 
Tiere gibt es natürlich auch – eine der Hotelkatzen (Estelle) hatte uns adoptiert 😉 und sich bei uns mit einquartiert
Rarotonga
 
Wie dieser Kollege heisst, wissen wir nicht, es gibt viele wilde Hunde hier, aber er war total lieb, hat uns öfter begleitet und sogar ein paar Kunststücke vollführt.
Rarotonga
 
Abends waren wir dann im Flametree-Restaurant – ein Etablissment mit internationalem Ruf – nicht billig, aber sehr lecker! Website, nur ca. 300m von unserem Hotel entfernt.

11.9.10, Samstag. Markttag. Da trifft sich alles Volk in Avarua, der Hauptsiedlung. Man fährt entweder mit dem Clockwise oder dem Anti-Clockwise Bus dorthin 🙂 Je nachdem, auf welcher Strassenseite man sich befindet. Haltestellen sind optional. Auf dem Markt geht es richtig entspannt zu, man schwatzt mit den Einheimischen, manche Ältere sprechen sogar stolz ein paar Worte Deutsch (die Cook Islands waren ja mal deutsch, dann englische, später neuseeländische Kolonie). Wir erfahren, dass der Sprit ausgegangen ist und das Nachschub-Schiff nicht beikommt – Diesel und Flugbenzin sind noch zu haben …
Fress-Stände, Kleinkunst (Holztrommeln und Gesang sind toll) und alles, was Touristen an Kunsthandwerk brauchen: farbenfrohe Sarongs, Holz- und Muschelschnitzereien, Bilder, schwarze Perlen etc.
Jenny im Inseldress:

Rarotonga
 
Daddy – etwas angeröstet vom Vortag – im Schatten 😉
Rarotonga
 
Nachmittags haben wir uns wieder am Strand und später noch am Pool rumgetrieben:

Der Pool direkt vor der Hütte war schon praktisch 🙂
Rarotonga
 
Abends waren wir dann beim Italiener, auch wieder nur ein paar Meter weg – richtig originale italienische Küche – mit frischer hausgemachter Pasta. Zum Reinlegen, kann ich nur sagen!
Rarotonga
 
12.9.10, Sonntag. Da ist hier Ruhetag, sonst hätten wir sicher einen Ausflug mit Glasbodenboot gemacht, um die Riffe mit den Wasserschildkröten zu besuchen und Wale zu sehen. Stattdessen haben wir dann beschlossen, Kajak zu fahren und unsere Lagune zu erkunden.
Rarotonga
 
Das hat Riesenspass gemacht, sogar Stephan konnte sich dafür begeistern:
Rarotonga
 
Später hiess es dann langsam Abschied nehmen 🙁
Rarotonga
 
Das war Jenny’s Idee:
Rarotonga
 
Gegen Abend haben wir dann den Sand abgespült und unsere Sachen gepackt, dummerweise hab ich dann Halsweh bekommen. Bis uns der Transport zum Flughafen gegen 23.30 Uhr abgeholt hat, hatte ich dann Fieber, Schüttelfrost und massive Gliederschmerzen 🙁 und konnte mich kaum auf den Beinen halten. Auf dem Flug nach Auckland haben wir dann den 13.9. (Montag) verloren und mich hats während des Fluges dermassen zerlegt, dass ich meine eigene Sauerstoffversorgung bekommen hab. Jetzt weiss ich, warum man mit fiebriger Erkältung nicht fliegen soll 🙁

14.9.10, Dienstag. Ich habs überlebt, in Auckland sind wir dann (diesmal mit nur 2 Stunden Aufenthalt und ohne Donats) umgestiegen und heute morgen um 8 Uhr gelandet. Wir haben unser Auto bei Simone eingesammelt und sind zuhause erstmal ins Bett gefallen. Stephan und Jenny haben wegen mir ja auch die ganze Nacht kein Auge zugemacht. Mir ist immer noch sehr blümerant und ich werde auch gleich wieder ins Bett krabbeln – aber ich wollte euch die tollen Bilder nicht vorenthalten 🙂

Happy Urlaub für Inge – es geht in die Türkei!

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