schaffe

28.7.08, Montag. Ja, Leute, nach der Fast-Urlaubswoche gehts wieder ran. Millionen eMails wegschaufeln usw.. Am Wochenende hatte ich supergute Nachrichten: Der nächste Auswanderer steht fest!!!! Zu gegebener Zeit werden weitere Details veröffentlicht – und ihr könnt schon mal raten, wer das wohl ist 🙂 (Kann aber eine Weile dauern … wir wollen der Person ja keine Steine in den beruflichen Weg legen, bis es soweit ist).

Das hat natürlich auch wieder viele Gefühle an die Oberfläche gebracht … Heimweh? Nein. Aber Sehnsucht nach EUCH!
Das hat sich nicht geändert – wird sich wohl auch nicht ändern.

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no Truthahn

27.7.08, Sonntag. Die Weicheier (Carola + Charlie) haben gekniffen. Wegen schlechtem Wetter gibt es keinen Truthahn … 🙁 Es ist wirklich nicht schön, aber auch nicht weltbewegend schlecht … Wir werden trotzdem ordentlich futtern, bis auf den Truthahn ist ja alles da.
Susanne und ich waren schon im Gym. Wir sind richtig gut geworden, Susanne geht 3 – 4 Mal die Woche und ich 2x. Inzwischen habe ich auch 2kg abgenommen und wieder bessere Konturen bekommen. Beim Medical letztes Jahr hatte ich ja mit Ach und Krach den vorgeschriebenen Taillenumfang von 88cm geschafft – die letzte Messung hat 83cm ergeben. Ich bin richtig stolz!!! Weiter gehts 🙂
Stephan’s Diät ging ungefähr 5 Tage, dann hatte es sich erledigt. Ein paar Kilo hat er schon verloren – aber Diät halten ist einfach schwer. Irgendwann wird er auch noch die Kurve (ins Gym) kriegen, die Neidkurve (wenn er mich anguckt) wird schon steiler 😉

Nachtrag: Das war der 2. Kuchen (der erste hat nicht lange gelebt …)

Kuchen

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Gewonnen!

26.7.08, Samstag. Beim heutigen Netball-Spiel hat Jenny’s Mannschaft (Paremata Pearls!) gewonnen – 4:2 ist es ausgegangen.

Wir sind sehr auf morgen gespannt. Charlie hatte angeregt, eine Art Einwanderungs-/Thanksgiving-Tag zu feiern. Mit Weihnachten im Juni konnten wir uns ja nicht so identifizieren 😉 und morgen, Sonntag ist es soweit. Charlie hat einen 7 kg-Truthahn vorbereitet …
Das Wetter ist ausgesprochen kalt, man spürt die antarktische Luft, es riecht nach Eisberg 🙂

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Entzug

23.7.08, Mittwoch. Wie angekündigt – mache ich mich mit meinem Kollegen Colin auf in die Wallachei. Hinter dem Kaff ist wirklich die Welt (ganz) zuende und definitiv der Hund begraben, aber es ist ja nur fuer ein paar Tage. Das Wetter ist so trostlos: Regen, kalt und stürmisch. Auf dem Weg eröffnet mir Colin, dass er sich auch ein Zimmer in dem Motel genommen hat. Ganz Gentleman – meint er, dass er mich da nicht alleine sitzenlassen kann. Na dann.
Bei dem Schuppen angekommen, stellen wir fest, dass es erträglich ist. Allerdings feucht und kalt. Ist halt keine Sommer- und Feriensaison derzeit. Die Heizung teste ich sofort – funktioniert nicht. Der Inhaber ist ganz begeistert, dass er ueberhaupt Gäste hat und schleppt gleich eine Zusatzheizung an. Das wäre geklärt. Wir trollen uns weiter zum Seminar. Das übliche Geblubber, man hält sich halt krampfhaft wach … 😉

Das Wetter geht derweil völlig den Bach runter – man kann wirklich kaum vor die Tür. Colin und ich beschliessen, ein paar Nahrungsmittel einzukaufen und uns dann nicht mehr aus dem Hotel zu bewegen. Wir haben richtig Mühe, das Einkaufszentrum zu finden, es ist früh dunkel und regnet in Strömen. Es ist zwar erst 18.30Uhr, als wir wieder am Motel ankommen, aber wir sind K.O.: durchnässt und durchgefroren. Entgegen meiner Natur (normalerweise hätte ich erstmal meinen Laptop aufgebaut) gehe ich sofort unter die heisse Dusche. Da fühlt man sich gleich viel besser. Schon wieder besserer Stimmung fange ich gerade an den Laptop auszupacken, da kommt Colin und flucht, dass es kein warmes Wasser gibt …
Anschliessend fluche ich, weil es keine Internetverbindung gibt. Schöne Aussichten: 3 Tage auf Eis – wie überstehe ich das? Wenigstens habe ich mit meinem Handy ein (bisschen) Netz, so dass ich mit meinen Lieben telefonieren kann.

24.7.08, Donnerstag. Ich bin nachts aufgewacht, weil ich gefroren habe – entsprechend sonnig und charmant schleppe ich mich morgens aus dem Deckenhaufen meines Feldbetts. Diesmal hat Colin das warme Wasser erwischt, die Dusche fällt damit ultrakurz aus. Da gibt es halt als Alternative 30 Liegestütze, das wärmt auch. Mein Kollege hatte wohl ebenfalls eine rauhe Nacht, wir reden erst auf dem Seminar ein paar kurze Worte miteinander. Zombies reden halt nicht soviel.
Heftiger Internet-Entzug.
Das Wetter wird nicht besser, in den Nachrichten habe ich sehr ordentliche Überschwemmungen gesehen. Die Autobahn an der Küste, nicht weit von unserem Wohnort, entlang der Tasman See, wurde durch hohe Wellen teilweise unpassierbar. Colin und ich gönnen uns heute eine Pizza und ein paar Gläser Wein – irgendwie muss es einem ja warm werden.
Ich schlafe diese Nacht mit Extra-Decken und mit laufender Heizung, ist normalerweise gar nicht meine Art. Diese Absteige ist aber einfach ein Pappschachtel, in der es nicht warm wird.

25.7.08, Freitag. Heute sehen wir etwas ausgeschlafener aus und sind beide schon in der Lage, Hauptsätze zu bilden, während wir aus dem Hotel aus-checken. Ich leide Entzug und das Gefühl, dass ich den Planeten verlassen habe. Den Tag haben wir trotzdem überstanden und haben es auch nach Hause geschafft – was bin ich froh, meine Leute wieder um mich zu haben und endlich wieder am Netz zu hängen. Ich bin Colin echt dankbar, dass ich da nicht alleine hausen musste, aber ich glaube, so schnell macht er keine Gentleman-Angebote mehr 😉
Die Entzugserscheinungen legen sich langsam. Im Sommer ist es dort in Wainuiomata sicher sehr schön und idyllisch, aber im Winter braucht man das echt nicht.

Happy Weekend 🙂

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Reisanbau

22.7.08, Dienstag. Sommer abgeschaltet, Winter eingeschaltet. Es ist wieder Reisanbau angesagt. Ich habe mal versucht, ein Bild davon zu machen. Es war aber schon Dämmerung und die Kamera hat es trotz Blitz nicht ganz geschafft. Das Bild ist etwas körnig, aber die Seenlandschaft kann man bestimmt erkennen … :

Reisanbau
 
Meine Kollegen waren heute ganz neidzerfressen, weil sie gestern bei dem tollen Wetter drinnen schuften mussten und ich mir einen schönen Tag gemacht hatte 🙂 Kalt ist es nicht – der antarktische Sturm lässt auf sich warten. Wahrscheinlich setzt der erst ein, wenn ich ab morgen 3 Tage in der Wallachei bin. Damit haben mich meine Kollegen dann heute aufgezogen (Sabine goes boondocks / She’s disappearing back of beyond)  🙁
Colin und ich haben zwar einen Leihwagen für die 3 Tage, aber die Fahrerei ist der Alptraum. Von uns aus morgens nach Wellington, dann mit Leihwagen ins Nirgendwo. Abends muss mich mein Kollege dann heimfahren und anschliessend wieder nach Wellington. Ich habe daher beschlossen, in Wainuiomata ein Zimmer für die 2 Übernachtungen zu nehmen. Da ich das selber zahlen darf, habe ich mir die billigste Absteige rausgesucht. Als ich da heute morgen angerufen hab, ist der Typ gleich 50% von dem offiziellen Preis runtergegangen!?!?! Ich bin also sehr gespannt auf das Etablissement. Wahrscheinlich hätte ich Schlafsack, Sagrotan, Latexhandschuhe etc. einpacken sollen – aber: ein bisschen Abenteuer muss sein, oder? Bei der Bundeswehr waren es ja auch keine 5 Sterne und ich hab es überlebt. Wenn es völlig daneben ist, muss mich Colin halt doch heimfahren … ich werde berichten!

Da die Wettergötter wieder Sintflut spielen, geht auch keine Katze vor die Tür …

Reisanbau
 
Das Bett ist einfach der beste Platz 😉 Einige haben gefragt, wie man den ständigen Wetterwechsel verträgt. Gut! Hier herrscht ein ganz anderes Klima, als in D. Es ist durch den Wind etwas rauher, aber es ist nie schwül – Seeklima eben. Wenn ich denke, wie oft Stephan in D Migräne hatte – hier hat er keine. Die Temperaturschwankungen sind auch nicht so extrem.

Also, Leute, ich bin dann mal weg 😉

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Winter hat Pause

21.7.08, Montag. Wie bestellt: an unserem Urlaubstag hat der Winter Pause und es ist sehr sommerlich, warm, strahlend blauer Himmel – die Reisfelder in unserem Garten sind vergessen 🙂 Das ist wirklich ein krasses Kontrastprogramm! Wir hören gleich morgens schlagartig auf zu jammern und verbringen einen sehr gemütlichen Tag mit stöbern, shoppen und Kaffee trinken.
Unter anderem haben wir Steffi neu eingekleidet. Um euch mal einen Einblick in die Preise zu geben – hier die Liste:

  • 1x Leinen Jeans, beige
  • 1x Baumwollpullover, etwas dicker
  • 2x leichte Bauwollpullover
  • 1x Lambswool-Pullover

Zusammen: 75NZ$ (also ca. 36 Euronen)

Kein China-Schrott, kein 1-Euro-Laden, alles ordentliche Qualität aus dem Markenladen. Die Preise sind derzeit im Gewölbekeller. Seit die Lebensmittel- und die Spritpreise angezogen haben, sind die Preise für alles andere im freien Fall. Da macht Shoppen Spass! Sogar Stephan ist ganz bei der Sache …

Jenny
 

Das Leben ist schön 🙂

Jenny
 

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Wir haben im Lotto gewonnen!

20.7.08, Sonntag. Ja, Leute! Lottoglück!! Ganze 26 NZ$ – die werden wir hirnlos verprassen. Versprochen 🙂 Sonst gibts nix Neues, das Wetter ist der Abgrund. Kein Ausflug, keine Bilder! Jenny ist langweilig und stylt ihre Haare:

Jenny
 
Bienchen hat heute Geburtstag und bekommt von Allen ein paar Leckerlis – bestimmt weiss sie nicht, was los ist, aber schlecht ist ihr auf jeden Fall!
Susanne und ich haben es aber wenigstens bis ins Gym geschafft – wir sind wirklich hartnäckig!

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Monsun

19.7.08, Samstag. Keine Chance, heute etwas zu unternehmen. Monsunartiger Dauerregen, mal mehr oder weniger sintflutartig. Es ist aber wenigstens nicht kalt, da gammeln wir zuhause rum, ziehen uns Filme rein und hoffen, dass es morgen besser wird 😉

Für irgendwann nächste Woche ist auch ein leckerer arktischer Sturm angekündigt. Winter ist BÄH

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Miss Piggy

18.7.08, Freitag. Micha und Miss Piggy haben natürlich recht 🙂 Das Dumme ist nur, wenn ich die „bloss nicht transpirieren“ Nummer mache, passiert fitnesstechnisch leider nix! Da muss man wohl durch. Aber es gibt auch Lichtblicke: wie schon gesagt, platt – aber kein Muskelkater. Und gemessen hab ich auch, der Speck ist ordentlich zusammengeschmolzen 🙂 Nach dem Gewicht kann man beim Trainieren nicht gehen, da sich da nicht viel tut. Bei den Jahresringen schon! Ich sitze richtig locker in meinen Hosen und muss Gürtel tragen – klasse.

Die letzten 2 Tage waren wettertechnisch nicht toll und heute morgen gab es Nebelsuppe. Wenigstens war es nicht kalt. Mal sehen, was das Wochenende bringt – Kollege Colin hat mich ja eingeladen, mit ihm Reiten zu gehen, wäre nett, wenn das klappt. Ist schon witzig – während ich das schreibe, malocht ihr noch 😉

Wolfi wünschen wir einen schönen Urlaub (wieder mal) im wilden, wilden Osten. Diesmal geht es auf die Krim! Die Anreise hört sich schon überaus spannend an: Flug nach Odessa, dann 13 Stunden im russischen Schlafwagen (nein, kein Orientexpress …). Die nächste Etappe wird mit dem Kleinbus erledigt – und vermutlich muss er dann die letzten Kilometer (Werst) laufen 😉 Was macht man nicht alles für die Mädels?!?!

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den Gürtel enger schnallen …

16.7.08, Mittwoch. Arbeitsalltag – und abends ins Gym. Ich hatte mal wieder eine grosse Klappe … Einer der Trainer, die dort herumspringen, hatte mich schon mehrfach angesprochen (motivier, motivier), ob ich mal bei einem Kurs mitmachen möchte. Ich hatte ihn immer wieder vertröstet (jaja, passt grad nicht, irgendwann mal, das übliche Gelaber, wenn man seine Ruhe haben will). Heute hat es mich gepackt und ich hab mich lässig darauf eingelassen. Keine gute Idee. Eine halbe Stunde volle Möhre, Kondition UND Gewichte – so richtig ans Eingemachte. Weia. Ich war danach völlig platt und Susanne hat sich nen Ast gelacht 🙂 Sie hatte sich fein rausgehalten …
Als wir heimkommen präsentiert uns Kreischer wieder den neuesten Erfolg. Es gibt wieder eine Maus weniger in Neuseeland.

17.7.08, Donnerstag. Schon vor dem Aufstehen: vorsichtige Bestandsaufnahme, ob noch alles funktioniert oder der Muskelkater heute alleine zur Arbeit gehen muss 😉 Sehr seltsam: keinerlei Beschwerden! Das hat mich doch wieder ein bisschen aufgebaut – vor drei Monaten hätte ich wahrscheinlich bis auf Weiteres bewusstlos unter dem Sauerstoffzelt gelegen und hätte Monate später immer noch unter letalem Muskelkater gelitten.
Stephan hat es jetzt auch gepackt – allerdings nicht mit Sport. Er macht Diät. Da er ja sowieso eine überaus humorvolle und charmante Persönlichkeit hat (…) ist die Kommunikation das pure Vergnügen 😉 Also hoffen wir mal, dass es erfolgreich und schnell geht, damit es bald vorbei ist.

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