28.1.10, Donnerstag. Der Nervenkrieg geht weiter! Stefan hat heute – da sich seine Chefin bei der Pflegeeinrichtung wirklich SEHR für ihn einsetzt – die unverbindliche, ganz, ganz vorsichtig formulierte Auskunft bekommen, dass es nach erster Einsicht der Aktenlage „gut“ aussieht. Auf der Webseite von Immigration steht, dass vollständig eingereichte Anträge wenn möglich am gleichen Tag – sonst spätestens nach 10 Werktagen abschliessend bearbeitet werden. Stephan’s Antrag hat mittlerweile 34 Arbeitstage hinter sich.
Ich muss morgen auch zu dem Laden. Fortsetzung folgt 😉
27.1.10, Mittwoch. Der Sommer ist wahrhaftig ausgebrochen! Das Wetter ist erstklassig – die Lust zum Arbeiten nimmt reziprok proportional zur Temperatur ab. Simone und ich haben entsprechend unsere Mittagspause damit verbracht, auf Queen’s Wharf direkt am Wasser rumzulungern und unseren Kaffee zu schlürfen :-)Wieder daheim gings natürlich auch gleich ab auf die Terrasse und in den Liegestuhl, so lässt es sich leben. Memphis turnt auf dem Dach rum, während die anderen beiden Katzentiere wie die Lappen irgendwo im Schatten vor sich hindämmern.Spannend ist es derzeit bei Stefan und seinem Visum. Das original-Visum läuft morgen ab, der Antrag auf Work Visa, Pass und der Rest liegen seit fast 2 Monaten bei Immigration und es tut sich nix. Auskunft von Immigration: Kein Wort bezüglich der Entscheidung, nur „Relax! Solange er keinen Pass hat, kann er auch nicht abreisen …“ Die haben wirklich ein sonniges Gemüt, dass muss man ihnen lassen. Stefan hält sich mit Galgenhumor über Wasser … ich werde weiter berichten!
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26.1.10, Dienstag. Der erste Arbeitstag – Millionen von eMails, nach 5 Wochen kein Wunder. Ansonsten ging der Tag schnell rum … alle wollten schliesslich wissen, was wir die ganze Zeit getrieben haben. Sollen sie in den blog schauen!!
Wie angekündigt, hat sich das Wetter selbst übertroffen: ein richtig warmer Sommertag. Wenigstens konnten wir noch 2 Stunden auf der Terrasse sitzen und das Leben geniessen. Dann kam ich rein und hab mal so geschaut, was in der Welt & Deutschland so abgeht. Dabei bin ich auf Folgendes gestossen: Oettinger! Das ist doch nicht zu fassen!! Da muss man sich ja schämen – hätte Merkel da nicht eine ordentliche Abwrackprämie ausloben können, um uns diese peinliche Type zu ersparen????? Wenn wir nicht schon weg wären, wäre jetzt der Zeitpunkt gekommen. Unglaublich! Und letztes Jahr dachten alle, dass Westerwave der Gipfel wär – weit gefehlt …
25.1.10, Montag. Der letzte Urlaubstag – und auch heute KEIN Sonnenschein 🙁 Morgen, wenn wir wieder zur Unzeit aufstehen müssen, ist es bestimmt ganz toll. Wenigstens ist es eine kurze Woche, da heute Feiertag war. Jenny hat noch eine Woche, sie ist auf dem Weg der Besserung mit ihrer Infektion und übernachtet heute bei einer Freundin. Heute Nachmittag waren sie beim Bowling, das ist immer ein Renner bei den Kids.
Ja – leider konnten wir mangels Sonnenschein nicht soviele Ausflüge machen, aber ich denke, wir hatten ein ganz gutes Programm. Wir haben auch viel gefaulenzt und fühlen uns gut erholt. Wir können uns also wieder voller Elan auf die Arbeit stürzen 😉
24.1.10, Sonntag. Der Regen hat nachgelassen – aber erst heute abend ganz aufgehört. Ich hoffe, dass wenigstens Simone gutes Wetter hat, sie ist über das Wochenende nach Dunedin geflogen. Das liegt auf der Südinsel und ist berühmt für seine UNI, die Strände, die Pinguine und Whisky 🙂
Morgen hat der Sommer noch eine Chance, da ist bei uns Feiertag – und ein bisschen Sonnenschein zum Urlaubsabschluss wäre wirklich schön!!
23.1.10, Samstag. Wie ihr am Titel erkennen könnt, geht es heute um Prominente 🙂 Platz 1 belegt der schöne LUPO:
Weit abgeschlagen auf Platz 23 befindet sich Little Willie. Der war die Woche in Neuseeland und es wurde berichtet. Nähere Presse-Infos hier: klick In Wellington haben sich sage und schreibe 1000 (in Worten: Tausend!!) Leute an die Strasse gestellt, um den jungen Mann zu treffen. Er ist ja der Enkel unserer Königin und recht beliebt im Empire. Interessant und etwas paradox ist, dass er das neue oberste Gericht, den Supreme Court, eingeweiht hat, der Neuseeland um einige Längen von ‚Mother England‘ abnabelt. Fälle, die bisher nach London an das Privy Council weitergegeben werden mussten, können nun zuhause in NZ abgehandelt werden. Unter den 1000 (!) Schaulustigen waren unter anderem alle möglichen Leutchen: Touristen, Royalisten, Republikaner, die Streikenden vom Justizministerium und die unvermeidlichen, wildgewordenen Teenager, die Willie ‚geil‘ finden 🙂
21.1.10, Donnerstag. Keine besonderen Vorkommnisse. Wir haben unsere Bude aud Vordermann gebracht, da die übliche, vierteljährliche Hausinspektion fällig ist.
22.1.10, Freitag. So langsam geht unser Urlaub zuende 🙁 Das Wetter ist herrlich … Jenny kämpft noch immer mit ihrer Infektion und wir hoffen, dass es vorbei ist, bevor ihre Ferien um sind. Sie hat ja eine Woche länger frei als wir, Schulanfang ist am 4.2.. Die Infektion war die ganze Zeit nicht so schlimm, da es ein Abszesss auf der Schulter war. Jetzt hat sich das ganze an der Nase angesiedelt, was natürlich nicht schön aussieht.
20.1.10, Mittwoch. Der Morgen sah nicht sehr vielversprechend aus – aber dann hat sich die Sonne angestrengt und es gab heute einen Hitzerekord. Da auch kein Wind ging war es ziemlich heftig, richtig Südsee-feeling 🙂 unsere Bewegungsabläufe waren stark verlangsamt ~ und zu faul für Bilder oder Ähnliches …
19.1.10, Dienstag. Seit langer Zeit sind wir mal wieder um 6 Uhr morgens aufgestanden … um rechtzeitg an der Fähre zu sein 🙂 Das Wetter sah zunächst nicht gut aus: dicker Nebel. Ab Ortseingang Wellington aber: strahlend schön, also perfekt. WIr haben unser Auto abgestellt und haben uns zur Ablegestelle begeben. Das Terminal ist natürlich ganz modern, mir hat aber das Bild gut gefallen, also …
Nach dem Einchecken und Entern haben wir uns auf das Sonnendeck gesetzt, auch wenn es bis zur Abfahrt noch eine halbe Stunde gedauert hat. Auf die Fähre gehen immerhin 1650 Personen plus Autos, LKW, Waggons etc. … das braucht schon etwas Zeit. Wellington ist aber immer eine tolle Aussicht: Ein Blick zum Hutt Valley, noch mit Wolken zugedeckt
Trotz der frühen Stunde (kurz nach 8) werden wir gebraten – Extraportionen Sonnencreme 😉
Noch ein Blick – diesmal gegen die Sonne 🙂
Dann geht es los und wir schippern aus dem Hafen mit Kurs auf die Cook Strait, Richtung Südinsel:
Beste Lage …
Hier auch ein kleiner Film – wenn ihr den Ton anmacht, könnt ihr den WInd hören, der Ausgangs des Hafens recht heftig wurde. Achtet mal auf dasWolkenband am Horizont!
Als wir da reingefahren sind, war die Suppe dick – und wir sind fast eine Stunde mit Nebelhorn gefahren …
Wir waren ein bisschen enttäuscht, aber der Nebel war Eingangs des Queen Charlotte Sounds wie weggeblasen (kein Wunder, bei dem Wind!) 🙂
Eine wunderschöne Naturlandschaft:
Wir sind richtig beeindruckt!
Der Film zu den Bildern 😉
Faszinierend und abwechslungsreich
Wie man sieht, haben die Leute viel Spass beim Rumkurven mit ihren Booten:
ohne Worte!!!
Soviele Eindrücke machen einen platt. Wir sind nach der Ankunft Essen gegangen und sind dann an der sehr mediterranen Uferpromenade von Picton entlangspaziert und haben die Aussicht und das tolle Wetter genossen 🙂
Das ist Picton – recht viel mehr, als man hier sieht, gibt es nicht …
Das Bild ist für Leo (meinen Lieblings-KaLeu). Die Edwin Fox – ein Allzwecksegler – ist das neuntälteste erhaltene Schiff weltweit und hier als Museeum zu besichtigen. Sie hat soviele Meilen zurückgelegt, dass die Strecke 34 Erdumrundungen entspricht!
Nach 2 Stunden Aufenthalt geht es wieder heim, Richtung Wellington. Bye bye Südinsel!
Jenny hat der Ausflug gut gefallen 🙂
Hier beim Blödsinn an Deck 🙂
Fast wieder zurück: Die Hafeneinfahrt von Wellington mit den Doppelleuchttürmen
Das sind wir wieder – andocken am Aotea Quay:
Das war ein toller Tag, es hat uns allen richtig gut gefallen – Prädikat:
18.1.10, Montag. Happy Birthday, Stephan 🙂 Zur Feier des Tages hat Stephan sich indisches Essen gewünscht – sehr lecker!! Anschliessend haben wir noch ein bisschen am Hafen gesessen und uns über den schönen Tag gefreut.
(Das Motiv hat uns so gut gefallen, dass ich eine grössere Version hinterlegt hab. Sie ist zu sehen, wenn ihr auf das Bild klickt.)
Und hier der Hafen mit Geburtstagskind 🙂
Wie bestellt, haben wir heute Kaiserwetter 🙂 was hoffentlich bis morgen anhält! Eine kleine Vorschau auf unseren Ausflug bekommt ihr, wenn ihr auf das kleine Bild klickt:
Mit der Interislander-Fähre geht es von Wellington aus auf den Pazifik hinaus, dann kreuzen wir die Cook Srait (so heisst die Meerenge zwischen Nord- und Südinsel) und fahren durch die Marlboro Sounds, eine der schönsten Landschaften der Welt (sagt uns jeder!), nach Picton. Wenn ihr genau hinschaut, könnt ihr die Stecke als gestrichelte weisse Linie auf dem grossen Bild sehen. In Picton (ein kleines Dorf) treiben wir uns rum, essen was, vielleicht machen wir noch eine Fahrt mit dem Wassertaxi, dann geht es wieder heim nach Wellington. Fahrtzeit ist jeweils ca. 4 Stunden und wir sind schon sehr gespannt!!! Wenn das Wetter schlecht ist, kann die Sache schwer in die Hose gehen, die Wellen und Strömungen in der Cook Strait können sehr unangenehm und sogar gefährlich sein – gutes Wetter ist also unerlässlich …