Memphis …

8.2.10, Montag. Der Kater ist ein Satansbraten! Als wir von der Arbeit nach Hause gekommen sind lag der Pool ziemlich einseitig & traurig im Garten 🙁 Jenny und ich haben noch geplanscht (es ist nur eine der 3 Luftkammern betroffen), morgen werden wir ihn zu reparieren. Das Untier!

Jenny ist sehr zufrieden mit ihrer neuen Schulklasse und der Lehrerin, es ist ja das Abschlussjahr – da ist man „Senior“, also was Besseres 😉

Stefan hat seinen Plan B ausgearbeitet: Er wird – falls hier nicht noch rechtzeitig DAS Jobwunder geschieht – für eine neuseeländische Hilfsorganisation als Ausbildungs-Sanitäter nach Kambodscha gehen. Sehr interessant und bestimmt eine unglaubliche Erfahrung! Hier in Neuseeland hat die Regierung wegen der hohen Arbeitslosenrate rigoros die Schrauben angezogen, hat man vor zwei Jahren noch mit Pass und Arbeitsvertrag bewaffnet innerhalb von ein paar Stunden sein Arbeitsvisum bekommen, ist das heute mit viel Bürokratie und wochenlanger Wartezeit verbunden. Im Moment also keine gute Zeit, hier die Einwanderung zu versuchen – es sei denn, man hat eine gesuchte Qualifikation wie Arzt, Lehrer, etc.. Keine Sorge, auch dann gibts noch lange kein Begrüssungsgeld! Anspruchsvoller Sprachtest und sehr aufwendiger Qualifikationsnachweis (lange Bearbeitungszeiten bei den Berufsverbänden) erfordern finanzielles Durchhaltevermögen. In der nächsten Zeit wird es daher bestimmt interessant werden, denn viele – qualifizierte UND unqualifizierte – Kiwis wandern derzeit nach Australien ab, durch den neuen China-Deal ($30 Milliarden) geht es dem Land ja ausgezeichnet.

@Andi: das ist der Spar-Pool! Wenn wir dann mal unsere eigene Hütte haben, wirds was „Xscheitz“ 🙂

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es geht nicht ohne …

7.2.10, Sonntag. Die Überraschung: Wir haben wieder einen Pool! Nicht gross – aber man kann drin planschen 🙂 Wie versprochen, hier die Bilder:
Memphis – wie üblich hat er die Nase vorn …
poolparty
 
Jenny und Hildene amüsieren sich:
poolparty
 
Wasser ist klasse 🙂
poolparty
 

Ich hab natürlich auch einen Film (mit etws unfreiwilligen Darstellern) gemacht:


 
Und mir macht es auch Spass!!!
poolparty
 

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Waitangi Day 2010

6.2.10, Samstag. Heute ist Feiertag – wie ihr ja aus den vergangenen Jahren wisst, wird Waitangi Day als so eine Art Staatsgründungstag betrachtet. Trotzdem sind die Geschäfte geöffnet und wir haben uns aufgemacht, einen neuen Sonnenschirm zu besorgen. Es ist tierisch warm, die Sonne brennt uns auf den Pelz und der alte Schirm hatte vor einiger Zeit seinen Geist aufgegeben. Was wir so gefunden haben, hat uns nicht wirklich zugesagt, also sind wir unverrichteter Dinge in den Supermarkt weitergezogen, der Wocheneinkauf war ja auch fällig. Dort haben wir eine nette Überaschung gefunden – Bilder gibts morgen 🙂

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Sevens!

5.2.10, Freitag. Ganz Wellington ist im „Sevens“-Fieber! Wer sich nicht mehr erinnern kann: die Rugby-Stadtmeisterschaft mit internationaler Beteiligung 😉 Anlass für Fasching bzw. Karneval. Ich hab die Kamera mitgeschleppt – hier zwei Bildchen, die ich in der Frühstückspause von unserm Parkdeck aus gemacht hab:
Blick auf die UNI (ganz früher war hier die komplette Regierung untergebracht – lang ists her!)
Wellington
 
Geradeaus der Blick auf den funkelnagelneuen Supreme Court:
Wellington
 
Nach dieser Anstrengung gings um die Ecke, mit Simone einen Kaffee schlürfen.
Wellington
 

Gestern war ja der Sevens-Umzug, heute haben die Spiele begonnen und Touristen und Einwohner hüllen sich in seltsame Gewänder … von Ampelmännchen über Village People, von Sesamstrasse über Neandertaler bis Elvis, es ist alles dabei. Simone, Jon und ich waren in der Mittagspause am Hafen und haben dem bunten Treiben zugesehen.
Simone testet ihre neue Knipse – leider wollte sie keinen Schritt weiter zurück 😉
Wellington
 
Man sieht schon, dass es Freitags lässig zugeht (übrigens nicht nur in den Ministerien).

Wellington
 
Auf die andere Seite des Hafens gezoomt, sieht man die Fontäne – nicht ganz so grandios wie in Genf – aber immerhin, es sprudelt 🙂

Wellington
 
Weiter nach links: das Hutt Valley im Nebel (liegt ungefähr 3km weg und hat anderes Wetter als Wellington).

Wellington
 
Viva Mexico … noch nicht im Stadion, aber schon durchgeschwitzt
Wellington
 
vom Mars? Noch nicht im Stadio, aber schon durchgeschewitzt UND breit
Wellington
 
Ansonsten? Südseewetter 🙂
Happy Weekend, Leute!

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Happy Birthday, Berndi & Willmer!!!

4.2.10, Donnerstag. Viele gute Wünsche und ein dickes Bussi aus Neuseeland gehen heute an Berndi nach Frankfurt. Mögen deine Knochen die nächsten paar 100-km-Marathons durchhalten und die Zähne den Zahnarzt überleben (da ist wahrscheinlich erst Ruhe, wenn sie im Glas neben dem Bett stehen …) 🙂
Genauso liebe Grüsse und das dicke Bussi gehen an Willmer – auch du wirst ja immer klappriger *fg* – also pass gut auf dich auf!!

Hier ist es tierisch warm – echtes Südsee-Feeling ist ausgebrochen! Dazu ist noch Sevens, heute war die Parade mit Rugby Mannschaften aus aller Welt: klick

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Spannung

3.2.10, Mittwoch. In Stefan’s Visa-Angelegenheit ist es heute sehr undurchsichtig geworden. Die Leute bei Immigration haben sich intern zunächst nicht einigen können, ob seine Tätigkeit nun als qualifiziert anzusehen ist – oder nicht. Nach langem Hin- und Her (und owohl erstmal anders entschieden worden war …) ist man zu dem Schluss gekommen, das es sich NICHT um eine qualifizierte Tätigkeit handelt. Also hätte nun die Ablehnung des Visa-Antrags folgen müssen. Da man sich aber wohl doch nicht ganz sicher war (…), gab es eine Art „jein“. Eine klassische Kiwi-Story. Stefan hat jetzt ein Work-Visum für 6 Monate bekommen. Offizielle Begründung: Seine Tätigkeit ist nicht ‚qualifiziert‘, aber der Arbeitgeber soll die Möglichkeit bekommen, jemand Neues zu finden und einzuarbeiten. Hä?!?!?!
Offiziell gibt es auch kein 6-Monats-Visum – sondern derzeit sind es mindestens 2 Jahre.

Nun denn, Stefan arbeitet an Plan B – falls sich nichts Anderes in der nächsten Zeit ergibt.

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Sommer – 2. Anlauf

2.2.10, Dienstag. Der Sommer nimmt einen 2. Anlauf – wo Urlaub & Ferien vorbei sind … übermorgen geht Jenny wieder in die Schule. Bei dem schönen Wetter ist arbeiten KEIN Spass! Und es ist erst Dienstag. Menno 🙁

@Micha: Kannst du Lupo nicht vor den Schneepflug spannen?

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Wetterwechsel

1.2.10, Montag. Wie Andi neulich in einem Kommentar festgestellt hat, hält sich das Wetter hier nicht an Vorhersagen und ist manchmal VIEL besser oder VIEL schlechter als erwartet. Heute hatten wir beides. Vorhersage für heute war richtig gruselig: 16°Grad, Regen, kalt usw. In Wellington war es wesentlich schlechter – wenn es 10°Grad hatte, wars viel. Dazu kalter Wind und viel Regen, richtig bäh. Mittags hab ich mit Jenny telefoniert, die zuhause geschwitzt hat – 25°Grad, Sonnenschein & wenig Wind. Als wir so gegen 16.30 Uhr heimgekommen sind, war es auch noch heiss, die 4 Klammottenschichten wurden sofort abgeworfen und es ging raus auf die Terrasse … Wir wohnen ca. 20 km von unseren Arbeitsplätzen entfernt, da ist es doch kaum zu glauben, dass es 2 verschiedene Jahreszzeiten direkt nebeneinander gibt, oder?????

Ziemlich verrückt, das Ganze 😉

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Was nun?

31.1.10, Sonntag. Gestern ins Schwimmbad zu gehen war brilliant. Heute ist es richtig mies, ca. 20°Grad, Nieselregen und kalter Südwind. Naja – wozu hat man ein Heimkino?

Nachdem wir nun den ganzen Einwanderungs- und Aufenthaltskrempel endgütig ad acta legen konnten, kam die berechtigte Frage – was nun?
Das nächste Abenteuer wird der Hauskauf werden! Unsere derzeitige Bretterburg haben wir ja bis Dezember gemietet, da werden wir demnächst anfangen, uns mit den Details und Geheimnissen des Immobilienmarktes auseinanderzusetzen. Das Ganze ist etwas verwirrend (da komplett anders als in D) und läuft hier – für unsere Begriffe – mit einer irren Geschwindigkeit ab. Dazu kommt, dass die Regierung derzeit mit dem Umgestalten des Steuersystems beschäftigt ist und der Immobilienmarkt wird von den Änderungen direkt und indirekt betroffen sein. Im Gespräch ist unter anderem, die Steuervorteile für fremdgenutzte Immobilien abzuschaffen. Das kann durchaus dazu führen, dass plötzlich viel mehr Häuser auf den Markt kommen und die Preise deshalb sinken. Wenn man dem Vorfeld-Gejammer in manchen Zeitungsartikeln Glauben schenkt, kann man von bis zu 30% ausgehen … Es wird also ein interessantes Jahr! Kann ja auch alles ganz anders kommen.
Ich denke, wir werden damit beginnen, uns Häuser anzuschauen. Die überwiegende Mehrheit der Angebote werden in kostenlosen Immobilienzeitschriften und in tradeMe angepriesen, anschauen kann man sie dann i. d. R. Sonntags. Da werden sogenannte „Open Homes“ veranstaltet, da kann man sich die Buden genau anschauen und dem Verkäufer Fragen stellen.

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Finale!

29.1.10, Freitag. Mein Ausflug zu Immigration war blitzartig und erfolgreich 🙂 Wir haben jetzt nicht mehr nur die Dauerauftenthaltserlaubnis, sondern auch das UNBEFRISTETE Recht der Wiedereinreise – darauf muss man 2 Jahre warten, ab dem Moment wo man die Permanent Residency bekommt. Bedingung für die Ausstellung ist dann (unter anderem), dass man sich innerhalb der letzten 2 Jahre mindestens 368 Tage im Land aufgehalten hat. Damit ist nun ALLES in trockenen Tüchern und unsere (Bilderbuch-)Einwanderung erfolgreich abgeschlossen.
Das Wetter ist bombig, daher haben Simone und ich wieder eine verlängerte Mittagspause am Wasser gemacht. Wie Urlaub, Leute!
Nach der Arbeit amüsieren wir uns mit Jenny im Garten – sie versucht die Katzen fürs Duschen zu begeistern. Bei der Affenhitze lassen sie es sich sogar gefallen 🙂 und flüchten nur ab und zu in den Schatten

Summer
 
Kreischer wartet aufs Wasser …
Summer
 
und Jenny versucht, Memphis aus dem Versteck hinter dem Zaun zu locken.
Summer
 

30.1.10, Samstag. Gleich morgens um 8 Uhr ist es heiss und wir beschliessen, ins Schwimmbad zu fahren. Das Meer ist zu kalt, da krieg ich meine zwei Helden nicht ins Wasser. Wir sind nach Wainuiomata gefahren, dort gibt es das grösste Freibad in der Gegend – mit richtig grosser Rutsche. Leider hab ich die Kamera vergessen 🙁
Es war richtig toll, wir haben viel Spass gehabt! Gegen 14 Uhr wurde es aber sogar im Schatten zu warm, also haben wir uns nach Hause getrollt und uns auf die übliche Wochenend-Hausarbeit gestürzt.
Von Stefan gibt es auch was Neues: Laut telefonischer Auskunft von Immigration braucht er nur noch eine Bescheinigung vom DRK bringen, dann geht das Visum in Ordnung (und dafür haben sie jetzt 35 Tage gebraucht?!). Es wird noch nicht gefeiert – erst wenn der Pass inklusive Visum wieder da ist!
Carola & Nicolai haben die Permanent Residency jetzt auch „durch“ – allerdings hat man ihnen mitgeteilt, dass das Ausfertigen (2 Aufkleber pro Pass) bis zu 5 Wochen dauern kann …

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