Schwerpunkte

5.2.11, Samstag. Die letzten Vorbereitungen laufen – so gut es eben geht – für die kommende Woche. Stephan ist ja allein daheim und autofahren darf er noch nicht wieder. Also war nochmal grosse Einkaufstour angesagt. Jenny sind auch noch ein paar Kleinigkeiten eingefallen, die sie für die Schule braucht. Sie nimmt das sehr ernst. Sollte sie auch, denn es gibt für alles Punkte – bzw. Punktabzug, wenn was nicht stimmt. Das bezieht sich auf die Uniform, die Schulbücher und Materialien, die Frisur, Ohringe, geputzte Schuhe etc., etc.. Die Liste ist lang! Bei der Bundeswehr geht es lässiger zu …Spass beiseite, ich finde das System gar nicht verkehrt. Es wird positiv gehandhabt: die Schüler und Gruppen, die die meisten Punkte haben bekommen Belohnungen und/oder Privilegien, das scheint sehr zu motivieren und sorgt für Wettbewerb. Überhaupt sind die ganzen Spielregeln sehr klar, fair und offen gehalten, die Eltern werden sinnvoll mit einbezogen – und auch die Konsequenzen für Fehlverhalten sind bekannt und von allen akzeptiert: Der „Spirit of Marsden“ wird ernst genommen und gilt für alle. Natürlich handelt es sich hier um eine richtig gute Schule, die auch nicht billig ist. Aber auch die anderen Schulen/Colleges in Neuseeland sind nicht schlecht und bieten z.B. recht kleine Klassen mit max. 25 Schülern – kein Vergleich mit den abgewrackten Kinderverwahranstalten in Deutschland, wo die Lehrer nicht wissen, was schlimmer ist – die unerzogenen Schüler (meist noch ohne Deutschkenntnisse) oder die Eltern, die die Lehrer dafür verantwortlich machen, dass ihre missratenen Sprösslinge nicht alle als Einsteins erkannt und wie Primaballerinen behandelt werden.Privatschulen und staatliche Schulen konkurrieren hier auch miteinander, es ist keineswegs so, dass man hier nur „mit Geld“ eine gute Bildung für sein Kind bekommt. Es ist eher die Frage wo man wohnt und welche Schwerpunkte man wählt. Ein College bei uns um die Ecke ist staatlich und gar nicht schlecht – sie gewinnen mit ihren Abschlussklassen oft bei den nationalen Friseur-Wettbewerben, haben schon einige Kunst-Preise abgeräumt und es gibt einen bekannten Chor.Sind halt nicht so ganz unsere gewünschten Schwerpunkte.

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College ist cool!

4.2.11, Freitag. Jenny’s erster Tag im College: „die Schule ist ja sooo cool!!!“ war der Kommentar. Sie hat auch schon eine Freundin gefunden, also lässt sich das Ganze schon mal sehr gut an. Demnächst fahren sie auch eine Woche in ein Camp, zum Kennenlernen. Wir haben rundum das Gefühl, dass wir einen guten Griff getan haben. Mit Freude in die Schule gehen ist die beste Voraussetzung fürs Lernen.
Jetzt noch ein ganz fettes HAPPY BIRTHDAY füBerndi & Willmer – ich drueck euch beide an die Heldenbrust und wünsche alles, alles Gute 🙂
Stephan fühlt sich jeden Tag etwas besser, das ist beruhigend. Rauchen & Cholesterin hat er aufgegeben und mit Huhn, Truthahn & Fisch ersetzt.
Happy Weekend, Leute – ich bin jetzt urlaubsreif …

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College …

3.2.11, Donnerstag. Morgen wird es ernst – für Jenny fängt das College an. Es sollte ja eigentlich am Mittwoch schon losgehen, wurde aber verschoben. Sie dürfen morgen auch alle OHNE Uniform auftauchen, das kommt erst ab Montag. Jenny war gestern und heute schon dort, das hatten mir die Leute angeboten. Jenny durfte mithelfen bei den Vorbereitungsarbeiten für das Schuljahr und hat dabei die Lehrer schon mal kennengelernt. Es gefällt ihr bis jetzt sehr gut!!

Stephan erholt sich langsam, unsere Hausärztin ist sehr zufrieden mit Blutdruck etc., die Reha nimmt ihren Lauf.
Ansonsten arbeiten wir daran, die ganzen guten Ratschläge umzusetzen, die wir im Rahmen der Reha – und auch sonst so – tonnenweise bekommen haben. Seine Kollegen und Chef haben einen Obstkorb schicken lassen und gestern Abend haben wir mit Simone fettfrei Huhn gegrillt. Dazu gabs Pilze, Paprika & Kartoffeln – viele Gewürze/wenig Salz. Das Ganze war sehr gelungen, es hat allen richtig gut geschmeckt. Die Schinken- & Speck-Tage sind halt vorbei. Auf Cholesterin zu achten und es zu vermeiden ist gar nicht so einfach.
Ich bin ziemlich am Ende mit den Nerven und ich hoffe, das wars jetzt mal mit den Katastrophen. Montag muss ich wieder an die Arbeit, da wird es dann spannend, alles zu koordinieren. Stephan darf ja derzeit nicht autofahren … Naja, irgendwie werden wir uns durchwursteln und dann kommen auch bestimmt wieder bessere Zeiten. Danke für eure guten Wünsche, Stephan hat sich sehr darüber gefreut. Unsere hiesigen Freunde sind auch wirklich klasse – da fühlt man sich nicht so allein auf der Welt 😉
Stephan’s Eltern interessiert seine Gesundheit oder ob es ihn noch gibt selbstverständlich nicht – aber das war ja zu erwarten …

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wieder an Deck

30.1.11, Sonntag. Stephan ist wieder daheim. Ich danke euch allen, die ihr die Daumen gedrückt habt! Es hat sicher dabei geholfen, dass er es gut überstanden hat. Es war ein leichter Herzinfarkt. LEICHT deshalb, weil kein Gewebe geschädigt wurde und die Verengung der Herzkranzgefässe mit Hilfe von Stents „repariert“ werden konnte. Da keine Komplikationen aufgetreten sind, durfte er nach Hause und morgen beginnt die Reha.
Das war ein ordentlicher Warnschuss und wir werden unsere Gewohnheiten entsprechend anpassen. Stephan ist noch etwas wackelig und wir sind alle noch etwas im Schock, aber die Behandlung, die Unterstützung usw. waren vorbildlich. Der Service von Hausarzt Hand in Hand mit dem Krankenhaus war erstklassig – extrem kompetent, freundlich und geduldig – der Chefarzt war sehr zugänglich und macht seine Visiten auch am Wochenende. In Deutschland muss man schon Privatpatient sein, um Einzelzimmer und Chefarzt-Behandlung zu bekommen. Wir sind hier sehr zufrieden!

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Hospital

27. + 28.1.11, Stephan im Krankenhaus.

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Traumurlaub

26.1.11, Mittwoch. Gestern kam Stephan mit schlimmem Kopfweh von der Arbeit nach Hause und heute morgen ging es ihm gar nicht gut. Also haben wir den heutigen Tag beim Arzt verbracht und jetzt tun wir was gegen den superhohen Blutdruck …
Irgendwie Traumurlaub.

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Abschied von Mickey

25.1.11, Dienstag. Gestern Abend war es soweit. Mickey ging es nicht so toll und er wollte auch nichts mehr fressen. Wir waren alle bei ihm, haben ihn gestreichelt und mit ihm geredet und er hat noch ein bisschen geschnurrt, dann ging es ganz schnell.
Er hat einen schönen Platz im Garten bekommen. Schlaf gut, kleiner Kater.

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Bastelarbeiten

23.1.11, Sonntag. Ausgerechnet am langen Wochenende regnet es 🙁 Wir nutzen die Zeit, an unserem Heimkino zu basteln. Ein besonderes Problem ist die Leinwand – 20kg, die an der Wohnzimmerdecke befestigt werden müssen. Und die dann auch halten muss … In Betondecken ist das kein Problem, hier gibts aber nur Holzdecken, die mit Rigipsplatten verkleidet sind.
Nach langem Hin und Her haben wir es geschafft, zwei Balken zu treffen, sogar auch ohne die Decke grösser zu verbohren.

24.1.11, Montag. Heute geht es unserem Kleinen nicht so gut. Immer noch Regen und es wird kälter, nur noch 14°C.

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Tageweise

22.1.11, Samstag. Unser Kater hält sich tapfer. Der Tierarzt hatte ihm nur noch ein paar Tage gegeben, aber der Kleine ist stur. Solange er Freude am Dasein hat und auch nach seinem Fressen verlangt, freuen wir uns über jeden Tag.

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Urlaubsbilder

21.1.11, Freitag. Peter hat die Urlaubsbilder von seiner Nordinsel-Rundreise mitgebracht – toll: click – einfach wunderschön!
Sonst nichts Neues. Stephan ist froh, dass nach seiner ersten Arbeitswoche ein langes Wochenende (Montag = Feiertag) dran ist …

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