Zu früh gefreut

12.2.11, Samstag. Die positiven Gedanken für das Wochenende waren verfrüht, um 10 Uhr gestern Abend war ich mit Stephan wieder auf dem Weg zum Krankenhaus. Seine Symptome sind wiedergekommen. Heute lief Einiges an Diagnostik – noch keine Ahnung, wie es weitergeht 🙁

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Wasser!

11.2.11, Freitag. Der Sommer ist wieder im vollen Gange, da war ich nach der Arbeit erstmal im Pool 🙂 Sonne und Wasser sind einfach durch nichts zu ersetzen!!
Stephan geht es auch besser, allerdings ist so eine Lebenswnadel-Kehrtwende nicht so ganz einfach – da wird schon ab und zu geflucht…
Happy Weekend, Leute

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Touristen

10.2.11, Donnerstag. Heute war ich wieder in der Stadt – definitiv der falsche Tag! Tolles Wetter, blauer Himmel & Sonnenschein – und eine Riesenhorde Touristen! Ein überdimensionaler Kreuzfahrer liegt im Hafen, das bedeutet, dass in unserem beschaulichen Kleinstädtchen richtig was los ist. Ich bin gespannt, wie das wird, wenn die Rugby-Weltmeisterschaft losbricht … ich glaube, das kann sich hier noch keiner so richtig vorstellen!
Grad hab ich ein bisschen auf Spiegel online gestöbert – LESEN

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Lichtblick

9.2.11, Mittwoch. Ein Lichtblick: das Wetter ist wieder recht schön geworden und wir konnten die Mittagspause in unserem Garten verbringen. Demnächst komme ich vielleicht auch mal dazu, die ganzen eMails zu beantworten, tut mit echt leid, dass es etwas dauert, aber ich hab einfach zuviel um die Ohren im Moment. Herzlichen Dank!

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positiv

8.2.11, Dienstag. Heute habe ich eine sehr posititive Erfahrung gemacht. Meine Chefin hat genehmigt, dass ich in den nächsten Wochen jeweils 2 Tage die Woche von zu Hause arbeiten und mir meine Arbeitszeit frei einteilen kann. Da Stephan (noch) nicht autofahren darf, muss ich ihn zu seinen Arzt- und Rehaterminen herumschippern. Das lässt sich einfacher koordinieren, wenn man mit der Arbeit flexibel sein kann.

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ungewohnt …

7.2.11, Montag. Es war ungewohnt, heute morgen wieder zur Unzeit aufzustehen und die Arbeitswoche zu beginnen. Im Büro angekommen, musste ich auch erstmal meinen Schreibtisch suchen, denn während meiner Abwesenheit hat man mich umgezogen in ein anderes Stockwerk. Unser Verein ist ja grösser geworden – derzeit ist es Mode, dass Ministerien fusionieren. Enstprechend werden Organisationsstruktur, Personalien und Sitzordnungen immer wieder durcheinandergewürfelt. Naja, ich hab meinen Arbeitsplatz gefunden und meine Kollegen werd ich auch wieder finden 😉
Jenny ist übrigens immer noch restlos begeistert von ihrer Schule, macht unaufgefordert Hausaufgaben und arbeit sogar schon in ihren Schulbüchern vor. So langsam wird mir das unheimlich …
Stephan hat wieder angefangen, stundenweise zu arbeiten – von zuhause natürlich – ohne Stressanteil. Damit ist er gut klargekommen.

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na endlich – die Uniform!

6.2.11, Sonntag. Unser Teenager ist ja nicht gerade ein Muster an Geduld, aber wenigstens konnte ich sie überreden, die Uniform probeweise anzuziehen und solange stillzuhalten, bis ich ein paar Bilder machen konnte. Das Wetter hat nicht geholfen, sehr windig, grau und verregnet.
Sommeruniform: kurze Ärmel, keine Kravatte und weisse Socken …
Uniform
 
Wie schon erwähnt, posiert Jenny nicht gerne!
Uniform
 
Bei der Winteruniform kommen dann Kravatte, dunkelgrüner Pullover mit V-Ausschnitt und schwarze Strumpfhosen dazu. Die Farben sind eigentlich nicht schlecht und die Uniform recht schick. Das kommt aber auf den Bildern nicht so raus. Wenn das Wetter besser ist, versuch ich es nochmal. Meine Kamera ist keine Wundertüte und tut sich bei den seltsamen Lichtverhältnissen schwer.

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Schwerpunkte

5.2.11, Samstag. Die letzten Vorbereitungen laufen – so gut es eben geht – für die kommende Woche. Stephan ist ja allein daheim und autofahren darf er noch nicht wieder. Also war nochmal grosse Einkaufstour angesagt. Jenny sind auch noch ein paar Kleinigkeiten eingefallen, die sie für die Schule braucht. Sie nimmt das sehr ernst. Sollte sie auch, denn es gibt für alles Punkte – bzw. Punktabzug, wenn was nicht stimmt. Das bezieht sich auf die Uniform, die Schulbücher und Materialien, die Frisur, Ohringe, geputzte Schuhe etc., etc.. Die Liste ist lang! Bei der Bundeswehr geht es lässiger zu …Spass beiseite, ich finde das System gar nicht verkehrt. Es wird positiv gehandhabt: die Schüler und Gruppen, die die meisten Punkte haben bekommen Belohnungen und/oder Privilegien, das scheint sehr zu motivieren und sorgt für Wettbewerb. Überhaupt sind die ganzen Spielregeln sehr klar, fair und offen gehalten, die Eltern werden sinnvoll mit einbezogen – und auch die Konsequenzen für Fehlverhalten sind bekannt und von allen akzeptiert: Der „Spirit of Marsden“ wird ernst genommen und gilt für alle. Natürlich handelt es sich hier um eine richtig gute Schule, die auch nicht billig ist. Aber auch die anderen Schulen/Colleges in Neuseeland sind nicht schlecht und bieten z.B. recht kleine Klassen mit max. 25 Schülern – kein Vergleich mit den abgewrackten Kinderverwahranstalten in Deutschland, wo die Lehrer nicht wissen, was schlimmer ist – die unerzogenen Schüler (meist noch ohne Deutschkenntnisse) oder die Eltern, die die Lehrer dafür verantwortlich machen, dass ihre missratenen Sprösslinge nicht alle als Einsteins erkannt und wie Primaballerinen behandelt werden.Privatschulen und staatliche Schulen konkurrieren hier auch miteinander, es ist keineswegs so, dass man hier nur „mit Geld“ eine gute Bildung für sein Kind bekommt. Es ist eher die Frage wo man wohnt und welche Schwerpunkte man wählt. Ein College bei uns um die Ecke ist staatlich und gar nicht schlecht – sie gewinnen mit ihren Abschlussklassen oft bei den nationalen Friseur-Wettbewerben, haben schon einige Kunst-Preise abgeräumt und es gibt einen bekannten Chor.Sind halt nicht so ganz unsere gewünschten Schwerpunkte.

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College ist cool!

4.2.11, Freitag. Jenny’s erster Tag im College: „die Schule ist ja sooo cool!!!“ war der Kommentar. Sie hat auch schon eine Freundin gefunden, also lässt sich das Ganze schon mal sehr gut an. Demnächst fahren sie auch eine Woche in ein Camp, zum Kennenlernen. Wir haben rundum das Gefühl, dass wir einen guten Griff getan haben. Mit Freude in die Schule gehen ist die beste Voraussetzung fürs Lernen.
Jetzt noch ein ganz fettes HAPPY BIRTHDAY füBerndi & Willmer – ich drueck euch beide an die Heldenbrust und wünsche alles, alles Gute 🙂
Stephan fühlt sich jeden Tag etwas besser, das ist beruhigend. Rauchen & Cholesterin hat er aufgegeben und mit Huhn, Truthahn & Fisch ersetzt.
Happy Weekend, Leute – ich bin jetzt urlaubsreif …

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College …

3.2.11, Donnerstag. Morgen wird es ernst – für Jenny fängt das College an. Es sollte ja eigentlich am Mittwoch schon losgehen, wurde aber verschoben. Sie dürfen morgen auch alle OHNE Uniform auftauchen, das kommt erst ab Montag. Jenny war gestern und heute schon dort, das hatten mir die Leute angeboten. Jenny durfte mithelfen bei den Vorbereitungsarbeiten für das Schuljahr und hat dabei die Lehrer schon mal kennengelernt. Es gefällt ihr bis jetzt sehr gut!!

Stephan erholt sich langsam, unsere Hausärztin ist sehr zufrieden mit Blutdruck etc., die Reha nimmt ihren Lauf.
Ansonsten arbeiten wir daran, die ganzen guten Ratschläge umzusetzen, die wir im Rahmen der Reha – und auch sonst so – tonnenweise bekommen haben. Seine Kollegen und Chef haben einen Obstkorb schicken lassen und gestern Abend haben wir mit Simone fettfrei Huhn gegrillt. Dazu gabs Pilze, Paprika & Kartoffeln – viele Gewürze/wenig Salz. Das Ganze war sehr gelungen, es hat allen richtig gut geschmeckt. Die Schinken- & Speck-Tage sind halt vorbei. Auf Cholesterin zu achten und es zu vermeiden ist gar nicht so einfach.
Ich bin ziemlich am Ende mit den Nerven und ich hoffe, das wars jetzt mal mit den Katastrophen. Montag muss ich wieder an die Arbeit, da wird es dann spannend, alles zu koordinieren. Stephan darf ja derzeit nicht autofahren … Naja, irgendwie werden wir uns durchwursteln und dann kommen auch bestimmt wieder bessere Zeiten. Danke für eure guten Wünsche, Stephan hat sich sehr darüber gefreut. Unsere hiesigen Freunde sind auch wirklich klasse – da fühlt man sich nicht so allein auf der Welt 😉
Stephan’s Eltern interessiert seine Gesundheit oder ob es ihn noch gibt selbstverständlich nicht – aber das war ja zu erwarten …

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