22.3.10, Montag. Der Wetterbericht war diesmal korrekt: richtige Sturmböen (Gales) mit 120km/std. Kein Witz. In der Stadt hat es reihenweise geparkte Motorräder umgehauen. Die Bretterbuden wackeln und wir hoffen, dass unser Trampolin stehenbleibt.
Heute habe ich mich mit Charlie getroffen – ein Abschiedskaffee 🙁 Sobald er sein Visum für Saudi hat, sitzt er im nächsten Flieger. Jenny freut sich auf das Schulcamp, nächste Woche geht es auf die Südinsel. Wir hoffen, dass sie schönes Wetter haben, das letzte Camp war ja eine extrem nasse Angelegenheit.
Es ist mal wieder Daumendrücken angesagt, Leute! Stephan hat sich intern auf einen neuen Job beworben und es sieht ganz gut aus für ihn. In der nächsten Tagen findet noch ein Vorstellungsgespräch statt – sehr spannend.
21.3.10, Sonntag. Leider wurde nix aus dem Strandwetter. Es gab zwar Sonnenschein – aber der Wind war zu ungemütlich. Sind wir halt einkaufen gegangen und haben Jenny und ihrer Freundin beim Basteln geholfen. Sie bauen das fliegende Auto aus Harry Potter nach. Es ist Book Week, da gibt es dann einen Tag, an dem alle (auch die Lehrer) kostümiert eine Parade abhalten. Manche besorgen sich eine einschlägige Verkleidung aus dem Kostümverleich, andere basteln phantasievolle Requisiten nach …
4 Umzugskartons sind schon verbraten.
Für morgen ist wieder Weltuntergang angesagt – gale force winds etc …
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19.3.10, Freitag. Der Sommer ist wieder da, es ist richtig warm und wir geniessen es, mit einem Glas Rotwein draussen zu sitzen 🙂
20.3.10, Samstag. Heute ist Gerenne wegen unserem Auto, die Stossdämpfer sind im Eimer 🙁 Falls wir es trotzdem schaffen, eine Runde Strand einzuschieben, gibt es morgen Bilder – Happy Weekend!
18.3.10, Donnerstag. Im Büro war es heute morgen bis ca. 9Uhr verdächtig leer und es sind auch nicht alle Kollegen vollzählig angetreten … der gestrige Feier-Tag hat offensichtlich seine Spuren hinterlassen 🙂 Gegen Mittag war dann wieder Routine eingekehrt, allerdings mit langen Gesichtern, denn der Sommer scheint vorbei zu sein und es ging ein eiskalter Wind. Heute morgen waren es auch grad mal knapp 6°C – das wars wohl für diese Jahr. Ich habe meinen Kalender übrigens wieder halbwegs auf der Reihe: Happy Birthday, Abdullah 🙂
17.3.10, Mittwoch – Saint Patrick’s Day. Alle sind heute wieder Iren, grün angezogen und feiern St. Patrick’s Day (heisst: schütten sich die Rübe zu). Wir haben alle auch so schon Kopfweh, war wohl der Wetterwechsel. Es ist kalt, ein eisiger Wind weht und heute Morgen war Weltuntergang. Heute Abend geht es wieder einigermassen, trotzdem werden die Winterklamotten rausgeholt … Happy St. Patrick’s Day 🙂
16.3.10, Dienstag. Als ich heute so im Bus vor mich hinsinniert hab, ist mir aufgefallen, dass lange keine Geburtstage stattgefunden haben. Naja – stattgefunden vermutlich schon, aber nicht auf meinem Radar! Wahrscheinlich seid ihr alle sauer und denkt, ich hätte euch vergessen 🙁 KEINESWEGS!! Tatsache ist aber, dass ich bei der Datenübertragung auf meinen neuen Rechner meine Termine verloren habe. Ich hatte ein paar Probleme mit den Emailadressen und meine Adressdatenbank will partout nicht mit Windows 7 zusammenarbeiten, da haben wir auch schon heftig dran gewerkelt. Jetzt sind auch noch die Termine im Eimer *fluch* Die nächsten paar Tage ist schlechtes Wetter angesagt, da werd ich mal in meinen Backups rumgraben, vielleicht krieg ich es wieder auf die Reihe.
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14.3.10, Sonntag. Wie angekündigt haben wir heute einen Ausflug gemacht. Ziel war das Marine Education Centre, das ist eine kleine Station am Strand von Island Bay mit Aquarien und Streichelzoo für Seegetier – Webseite hier. Höchst interessant: Klein Haie, Riesige Hummer, bunte Seesterne – alles was so um Neuseelands Küsten so unter Wasser kreucht und fleucht. Der Weg dorthin ist für sich schon eine Reise wert. Am Flughafen vorbei liegt zunächst Lyall Bay, dort kann man während dem Surfen den Flugzeugen bei der Albatross-Landung zusehen. Die Strasse führt direkt am Strand entlang, die nächste Bay ist Houghton Bay:
Der Blick nach rechts – da geht es Richtung Cook Strait, der Weg, den auch die Fähren zur Südinsel nehmen.
Und überall an der Strasse gibt es kleine Areale, die zum Anhalten einladen.
Es herrscht ein böiger Wind, schwierig die Kamera ruhig zu halten, trotzdem – hier der Rundblick:
Dann kommt Island Bay, wo es einen kleinen, geschützten Hafen und einen einladenden Sandstrand gibt: Die kleine Insel, die vor dem Hafen liegt, heisst Tapu-Te-Ranga Island, der Name ist länger als die Insel 😉
Hier mal Stephan – vom Winde verweht 🙂
Auf dem kurzen Weg am Wasser entlang zum Marine Centre kommen wir an ein paar Möven vorbei – sehr blasé, sie lassen sich durch uns nicht stören und dösen friedlich in der Sonne.
Im Centre darf man nicht fotografieren, das ist auch in Ordnung. Auf der Webseite (link s.o.) gibt es tolle Bilder. Nachdem wir uns die Tiere angeschaut und Seesterne und Seegurken (die sehen wirklich so aus!!!) gestreichelt haben, gab es sogar noch eine Fütterung zu sehen. Sogar die eher lahmen Hummer (Riesenmonster!!! nicht die verhungerten kleinen Biester, die man in deutschen Supermärkten sieht) sind da richtig in Wallung geraten. Wirklich eindrucksvoll! Vor dem Ein- und Ausgang hab ich noch ein Bild von meinen Lieben gemacht:
Dann gings zum Nachbarstrand um die Ecke – Owhiro Bay:
Einfach herrlich!
Ein sehnsüchtiger Blick auf den (fast) unendlichen Pazifik … dann gehts zurück zum Parkplatz am Ende der Welt.
Und was findet man am Ende der Welt? Na??
Ein futuristisches Klohäuschen natürlich!! 🙂
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13.3.10, Samstag. Nix – das ist genau das, was wir heute gemacht haben 🙂 Der Einzige, der heute arbeitet ist der Geschirrspüler … Das Wetter war toll und wir haben mit Jenny und den Katzen im Garten gespielt. Morgen steht ein Ausflug auf dem Plan, hoffentlich hält das schöne warme Wetter weiterhin.
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12.3.10, Freitag. Wellies nennt man hier die Gummistiefel 🙂 für Simone kam es, wie es kommen musste. Wir haben uns im Büro noch verabschiedet – na, so schlimm ist das ja gar nicht mit dem Wetter, die Sonne scheint ja noch … . Die Wettervorhersage hatte aber Thunderstorms für nachmittags angekündigt. Ich hab dann gemeint, dass das wilde Wetter bestimmt genau dann losgeht, wenn Simone den Golfplatz betritt. Punkt 17.00Uhr hab ich dann das SMS bekommen: „es hagelt.“ Fünf Minuten später ist auch bei uns die Welt untergegangen, mit Hagel, Megaregen und vorbeifahrenden Mülleimern. Mit dem eisigen Südwind ist alles weggeflogen, was nicht festgenagelt war! Jetzt – 2 Stunden später – ist alles vorbei, als ob nie was gewesen wäre – und für morgen ist schönes Wetter mit lauem Nordwind und angenehmen Temperaturen angesagt. Ich hoffe, bei euch hört der Winter mal langsam auf – obwohl Micha ja jetzt ordentliche Handschuhe hat … Happy Weekend, Leute!! 🙂
Hier noch der Regenbogen – fast hätte ich ihn ganz draufgekriegt!
Selbst Memphis is davon fasziniert 😉
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