15.4.10, Donnerstag. Was ich heute gemacht hab? NIX!! In der Sonne gesessen, Kaffee geschlürft und gelesen 🙂
Blog Calendar
15.4.10, Donnerstag. Was ich heute gemacht hab? NIX!! In der Sonne gesessen, Kaffee geschlürft und gelesen 🙂
14.4.10, Mittwoch. Heut war nochmal richtig Stress, aber jetzt hab ich Urlaub 🙂 Ganz wichtig: Montag hab ich auch noch frei!!!! Jenny hat ja diese Woche noch Ferien und ich hatte noch ein paar Tage übrig. Montag hat Stephan dann auch frei, also ein richtig schönes, langes Wochenende.
Von Julika haben wir heute gehört, sie ist wieder heftig am Studieren und es scheint ihr auch alleine in Auckland gut zu gehen.
Dann mal: Happy Weekend 🙂
13.4.10, Dienstag. Der kleine Elefant mit Rucksack ist da! Stephan hat heute eine mündliche Zusage für den neuen Job bekommen 🙂 Es wird noch nicht gefeiert, erst wenn alles in trockenen Tüchern ist. Euer Daumendrücken war wiedermal ausgezeichnet!!!!!
12.4.10, Montag. Wie angekündigt – hier die Bilder zur gestrigen Kriegsberichterstattung 😉 Die Bildqualität ist leider unterirdisch, nächstesmal keine Wegwerfkamera, versprochen!
Unser Treffpunkt: Die Hütte im Nirgendwo … sah schon sehr vielversprechend aus!
Einkleiden, Waffenausgabe, Sicherheitshinweise und den Hügel rauf zum Spielfeld! Die Helden: Eden, Aiden, Simone, Jon, Sabine, Jenny, Duane, Bryan und Stephan
Der Sanitätsbunker – der sicherste Platz auf dem Spielfeld 🙂 Rechts daneben in der Schlucht: Kampfgebiet
Duane & Stephan sehen schon aus wie die Aliens 😉
Der Miniterrorist … Jenny hat in den 2 Stunden 350 Kugeln rausgehauen, Respekt!
Spielpause … wir haben geschwitzt wie die Weltmeister!
Bei Bryan (rechts) die ersten Farbflecken 🙂
… und bei Simone auf die 12. We are not amused!
Nigel – einer der beiden Schiedsrichter – erklärt das nächste Spiel
In der Sani-Hütte werden dann stolz die Einschüsse verglichen!
Das war die Sache mit den kurzen Hosen … Bryan hat heute (2 Tage später) noch gejammert.
Simone hat nicht gejammert – aber den mit Abstand schönsten Treffer zu bieten:
10 von 10 Punkten!! Mindestens.
10.4.10, Samstag. Auf zur Paintball Range! Bevor es überhaupt losgeht haben wir schon einen Kameraden auf der Vermissten-Liste. Stu war am Vormittag segeln und hat uns vom Boot aus ein SMS geschickt, dass er in der Cook Strait festhängt: kein Wind und nicht genügend Sprit, um motorgetrieben zurückzukommen. (Keine Sorge, er ist dann abends irgendwann eingetrudelt …). Dafür hat ein anderer Kumpel noch einen Freund mitgebracht, damit war die Truppe dann wieder vollzählig.
Simone und ich waren natürlich oberschlau gewesen und hatten uns mit Klamotten dick ausgepolstert. Es war aber richtig warm und windstill, und auf der Range gabs noch Schützer und Uniformhemden, damit man Freund und Feind unterscheiden kann – also haben wir dann ausgesehen wie die Michelin-Männchen und vor dem Start schon angefangen zu schwitzen … Ich hab kurzerhand alles (bis aufs Unterhemd und die Uniform) wieder ausgezogen, sonst wär ich nach 5 Minuten japsend in der Ecke gelegen. Simone hat dann auch auf den Schutz verzichtet, zumal das die Bewegungsfreiheit ziemlich einschränkt. Wir sind ja schliesslich auch keine Weicheier!
Interessant war, dass wir mit einer uns unbekannten Gruppe Jungendlicher gespielt haben und die Teams gemischt wurden. Wenn man sich nicht kennt, ist die sofortige taktische Absprache und zügige Verständigung schon schwierig. Nach ein paar Sicherheitshinweisen (die Kugeln kommen immerhin mit 300 Stundenkilometern aus dem Gewehr) und „Wo ist bei der Knarre vorne & hinten?“ gings aufs Spielfeld, wir haben die Masken aufgesetzt und los gings! Im ersten Spiel sollte vom jeweiligen Fort gestartet werden, die gegnerische Fahne erobert und zum eigenen Fort gebracht werden. Wer getroffen wird, muss per Handzeichen Meldung machen, zum Sanitätsbunker rennen und darf dann gleich wieder zurück ins Spiel. Auf dem Spielfeld gab es alles an Terrain: offene Wege, Reifenstapel und sonstige Hindernisse, unübersichtliche Buschpfade und jede Menge Hügel.
Die zu erobernde Fahne stand naürlich gut sichtbar oben auf dem Hügel … Anschleichen schwierig.
Zunächst waren alle vorsichtig, dann kamen die Gegner in Sichtweite und es wurde geballert, was das Zeug hielt 🙂 Der erste Spieler, der getroffen wurde und aufstand, um zum Sani zu laufen, hat im Eifer des Gefechts erstmal das Feuer von allen Seiten auf sich gezogen 😉 Nach einer Weile hat es dann jeden (bis auf Jenny!) mal erwischt und die Spielregeln wurden erstaunlich gut eingehalten. Die Treffer waren bunt und glitschig, aber wenn man nicht zu nah dran war, hat es eigentlich nicht wehgetan. Spielfreude und Adrenalin sorgen auch dafür, dass man es nicht so spürt!
Die Spiele (mit verschiedenen Aufgabenvariationen) gingen immer so ca. 15 Minuten und es hat allen einen Riesenspass gemacht!! Ich hab mich einigemale im Kriechgang super angeschlichen, aber wenn man dann ballert, verrät man natürlich auch seinen Aufenthaltsort … und kriegts von allen Seiten 🙁
Wir haben geschwitzt wie verrückt und waren froh, dass es zwischen den Spielen immer 2-3 Minuten Pause gab. Als letztes Spiel war Kampf jeder gegen jeden (Carnage!!), um die restliche Munition zu verballern! Das wurde dann doch etwas schmerzhaft! Die Grundausstattung war 150 Kugeln pro Mann, zwischendurch hatten wir nachgeladen und so haben 20 Leute (innerhalb von 2 Stunden) jeweils mindestens 250 Schüsse rausgehauen … Bilder haben wir mit einer Wegwerf-Kamera gemacht und werden sie Montag entwickeln lassen, dann gibts auch was zu sehen 🙂
Zum Schluss waren wir alle ziemlich erledigt – nicht nur die Über-40-jährigen!!! Und nach dem Duschen haben wir die Einschüsse begutachtet. Simone war der klare Gewinner, denn sie hat mit Abstand die schönsten Treffer – Bilder folgen. Ich hab auch einiges abgekriegt, dann kommt Stephan und Jenny hat sich tatsächlich durchgemogelt! Was wir so bei unseren anderen Kameraden gesehen hatten, waren einige ordentliche Beintreffer, kurze Hosen sind also für solche Spiele nicht zu empfehlen!!!!
Auf jeden Fall war das ein toller Nachmittag – hinterher alle abgekämpft aber glücklich 🙂
11.4.10, Sonntag. Zu den heute leicht schmerzenden blau-bunten Flecken ist übler Muskelkater vom Gebüsch-Robben dazugekommen … Die schiesswütigen Veteranen von gestern liegen heute auf der Couch 😉
9.4.10, Freitag. Entäuschung: immer noch keine Entscheidung bezüglich Job 🙁 Das erzeugt Frust, den wir morgen auf dem Schlachtfeld (Paintball) austoben werden. Simone hat eine Wegwerf-Kamera gekauft – mal sehen, ob die Bilder was werden. Die Kollegen, die das schon mal gemacht haben, haben heute natürlich ausführlich gewitzelt und mir genüsslich die schönsten Schauergeschichten über quadratkilometergrosse blaue Flecken, zugeschwollene Augen und verbeulte Knochen erzählt. Wahrscheinlich bin ich nach einer halben Stunde ausser Puste und stelle ein schönes, grosses, statisches Ziel dar 😉 Na, Mahlzeit.
Das Wetter meint es jedenfalls sehr gut mit uns. Es ist zwar kalt, aber stahlend blauer Himmel und herrlicher Sonnenschein. Happy Weekend, Leute 🙂
8.4.10, Donnerstag. Nix gewonnen beim Mittwochslotto – wir müssen weiter arbeiten. Wenigstens sind die Bayern weiter 🙂 Heute morgen haben wir das Champions League Spiel verfolgt, das war wieder mal eine klassische Herzinfarkt-Partie … Die englischen Kollegen hatten heute keinen guten Tag 😉 Hauptsache: WEITER!! Die nächste Zitterpartie geht gegen Lyon.
Bezüglich Stephan’s Job: nix Neues. Mal sehen, ob der possierliche kleine Elefant mit Rucksack dann morgen möglicherweise, unter Umständen, vielleicht (…) das Licht der Welt erblickt.
7.4.10, Mittwoch. Also – ich glaub, ich werd alt. Irgendwie ist es ja gut, dass schon Mittwoch ist, aber ich hab heute morgen glatt vergessen, den Müll rauszustellen. Bin auch den ganzen Tag so rumgegeistert, als ob erst Dienstag wär … und hab fast wichtige Termine im Büro vergeigt. Die Zeitumstellung und die Feiertage haben mich völlig durcheinandergebracht. Bis ich es wieder auf der Reihe hab, ist dann Wochenende?!
Das ist übrigens das Paintball-Wochenende! Simone und ich schliessen schon Wetten ab, wer wohl die meisten blauen Flecken mit nach Hause bringt 🙂 Naja, solange ich noch solche Ideen habe, bin ich vielleicht doch noch nicht zu alt!
6.4.10, Dienstag. Glück gehabt! Ich musste ja heute wieder nach Auckland, diesmal waren die Flüge zivilisiert, kein Hüpf- und Schlinger-Wettbewerb, schön smooth.
Wir hatten gehofft, dass sich heute bei Stephan was tut wg. seinem Vorstellungsgespräch/Job. Die spannen ihn (und mich!) ganz schön auf die Folter. Statt des erlösenden Anrufs kamen nochmal ein paar Fragen. Das Interesse scheint also noch zu bestehen, aber der Geburtsvorgang ist schlimmer als bei einem Elefanten mit Rucksack. Wenigstens soll die Entscheidung diese Woche noch kommen … menno.
5.4.10, Montag. Ich hoffe, ihr hattet alle schöne Ostern und habt alle Eier gefunden …
Wie versprochen – Bericht und Bilder von unserem Osterausflug nach New Plymouth 🙂
Dadurch, dass wir erst am Karfreitag gefahren sind, hatten wir keine Staus und sind nach ein paar gemütlichen Pausen am späten Nachmittag angekommen. Unser Hotel lag sehr zentral und nachdem wir uns einsortiert hatten, sind wir zu Anja gefahren. Sie wohnt sehr schön und sieht sogar das Meer, wenn sie vor der Tür steht!
Die beiden Gauner haben sich auch super eingelebt und es gibt jede Menge Gesellschaft für sie in der Nachbarschaft.
Jenny hat auf dem Hof einen Kater getroffen, der genauso aussieht, wie unser Churchill ausgesehen hat – den musste ich einfach filmen!!!
Vor dem Essen beim Inder haben wir einen Spaziergang zum Stadtstrand gemacht, sehr schön in der Abendstimmung:
Hier das Filmchen:
Anschliessend ging es zum Inder – wir sind fast geplatzt und konnten uns nur mit Mühe zum Parkplatz rollen …
Am nächsten Morgen ging es zum Frühstück in die Stadt. Auf dem Weg zum Café mit dem besten Blick kommt man an diesem Gebäude vorbei: Ein geräumiges und gemütliches Klohäuschen für die Damen – sehr originell! Innen mit Sitzgelegenheiten und Plauderecken (Auf der Rückseite gibt es noch eine winzige Herrentoilette …)!
Leider fing der Tag wettermässig nicht soo schön an, aber wir waren guter Dinge, kalt war es auch nicht und der Blick aus dem Café ist trotzdem toll 🙂 bei Sonnenschein natürlich unbezahlbar!!
Trotz Inder-Orgie am vorherigen Abend haben wir uns ein ordentliches Frühstück einverleibt und uns dann auf den Weg der Küste entlang gemacht:
DER Surferstrand Oakura Beach: Ein Rundblick
Die coolen Freaks lassen sich durch das Wetter auch nicht vom Surfen und Baden abhalten 🙂
Natürlich müssen wir im „Lahar“ (dem obercoolen Surfer-Café) auch einen Kaffee schlürfen 🙂
Wir beschliessen den Tag mit einem Rundgang in einem kleinen Park, der gleich neben unserem Hotel liegt.
Am Ostersonntagmorgen ist die Eiersuche kurz – im Hotelzimmer sind die Such-Möglichkeiten einfach begrenzt … Jenny hat sich trotzdem über die Beute gefreut!
Wir haben dann unsere Sachen gepackt und sind zum BERG gefahren. Die Gegend ist hier eigentlich recht flach, aber mitten auf der Ebene erhebt sich eine perfekter Vulkankegel – der Mount Taranaki (nach dem auch die Region benannt ist). Er ist über 2.500 Meter hoch und ein beliebtes Ausflugsziel zum Wandern, Klettern, Skifahren, Snowboarden etc.. Als wir vor 3 Jahren da waren, lag auf dem Gipfel Schnee und die Lifte waren schon aktiv. So sieht er ohne Schneehaube aus:
Man kann mit dem Auto bis ungefähr 900m hochfahren dort gibt es ein Café, einen Infostand und Aussichtsplattformen. Der Berg gilt als der gefährlichste in Neuseeland. Nicht, weil es ein aktiver Vulkan ist (der ca. alle 90 Jahre rülpst), sondern weil sich das Wetter sehr schnell dramatisch ändern kann. Anekdote am Rande: Aufgrund seiner Ähnlichkeit (von Weitem) mit dem Fujiama in Japan, hat man ihn als Kulisse bei den Dreharbeiten fü r den Film ‚Der letzte Samurai‘ mit Tom Cruise genommen.
Hier ein gutes Beispiel für die Wetterwendigkeit – kaum sind wir an der Station angelangt, ziehen Wolken auf:
In unserer Höhe noch Sonnenschein …
… man ist mittendrin, wenn die Wolken „reinrollen“ …
Nach dem Mittagessen nehmen wir Abschied von der schönen Gegend und machen uns auf den Heimweg. Auch diesmal kein Stau – wieder eine gemütliche Reise. Heute haben wir dann in Ruhe ausgespannt und ein paar Wäscheberge niedergemacht und morgen gehts wieder an die Schippe 🙁
Ich werde den Tag wieder in Auckland verbringen, Jenny hat jetzt Ferien und bleibt ein paar Tage bei unseren Südafrikanern und Stephan hofft auf ein positives Ergebnis seines Vorstellungsgesprächs …