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18.9.2010 von sabine.scholl.
17.9.10, Freitag. Die Seuche plagt mich immer noch heftig, aber ich hab den Tag überstanden.
18.9.10, Samstag. Ein Sturmtief plagt uns: heftiger Wind, Regen. Wir hoffen, dass Jenny’s Trampolin nicht wieder Flugversuche macht …
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16.9.2010 von sabine.scholl.
16.9.10, Donnerstag. Kein Fieber mehr, aber immer noch nicht so doll. Morgen werd ich mich halt wieder an die Schippe schwingen …
Die gute Nachricht: Stephan hat die nächste Prüfung gemacht und mit Bravour bestanden (Microsoft 070-293!!) ![]()
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15.9.2010 von sabine.scholl.
15.9.10, Mittwoch. Fieber & Kopfweh ![]()
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14.9.2010 von sabine.scholl.
10.9.10, Freitag. Wir haben es uns verdient
und waren Sonne tanken. Vor ein paar Wochen bin ich ins Reisebüro gestolpert und hab unseren Trip gebucht: es ging auf die Hauptinsel der Cook Islands - Rarotonga. Fiji & Samoa liegen links und Tahiti/Französisch Polynesien rechts davon. Leider kommt man von unserem niedlichen kleinen “Internationalen Hauptstadtflughafen Wellington” nicht direkt dorthin …
Vormittags ging es zu Simone, dort haben wir unser Auto abgestellt. Sie wohnt nicht weit vom Flughafen weg, von ihr aus haben wir ein Taxi genommen. Gegen 14 Uhr gings nach Auckland, dort hatten wir relativ lang Aufenthalt (den wir mit Dunkin Donuts etc. überbrückt haben …), gegen 18.30 gings dann weiter. Ein Flug von ca. 4 Stunden, allerdings mit Sprung über die Datumsgrenze. Wir sind am Freitagmorgen um 0.20 Uhr gelandet - und hatten so den ganzen Freitag wieder vor uns !?!?!
Bei der Ankunft gab es - ganz polynesisch stilecht - Gesang und herrlich duftende Leis am Flughafen, ein schöner Urlaubsanfang:
EIne halbe Stunde später hatten wir die Insel halb umrundet und waren im Hotel. Wenn ihr euch für die Insel interessiert, gebt einfach mal die Stichworte “rarotonga” und “map” in Google ein. Die Unterkunft war sehr schön und ganz liebevoll ÜBERALL mit kleinen Blumenarrangements dekoriert - sogar hier:
Wir haben dann erstmal geschalfen und morgens angefangen, unsere Umgebung zu entdecken. Der Blick von unserer Veranda:
Der Pool war auch nur ein paar Meter weg
Und wenn man ein paar Schritte durch den üppigen tropischen Garten gelaufen ist - hier ein kurzer Eindruck -
war man direkt am Traumstrand:
Ohne Worte, Leute!
Noch Fragen? Das Paradies für Taucher, Surfer & sonstige Wasserfreaks
Die Vegetation ist absolut einmalig - hier wächst alles üppig und farbenfroh:
Auch ausserhalb der Hotelanlage, ein kleiner Eindruck:
Dann ging es natürlich ab ins Wasser
Am Strand der Hinweis, dass London, Berlin etc. ca. 16.000 Meilen entfernt sind … (aber wer will da schon hin???)
Auf dem Rückweg vom Strand habe ich weitere tolle Gewächse entdeckt!
Jenny & Stephan mit Bananenbaum
Ich liebe Bananenbäume!
Und die Frangipani-Blüten sind so etwas wie das Wahrzeichen der Cook-Inseln:
Tiere gibt es natürlich auch - eine der Hotelkatzen (Estelle) hatte uns adoptiert
und sich bei uns mit einquartiert
Wie dieser Kollege heisst, wissen wir nicht, es gibt viele wilde Hunde hier, aber er war total lieb, hat uns öfter begleitet und sogar ein paar Kunststücke vollführt.
Abends waren wir dann im Flametree-Restaurant - ein Etablissment mit internationalem Ruf - nicht billig, aber sehr lecker! Website, nur ca. 300m von unserem Hotel entfernt.
11.9.10, Samstag. Markttag. Da trifft sich alles Volk in Avarua, der Hauptsiedlung. Man fährt entweder mit dem Clockwise oder dem Anti-Clockwise Bus dorthin
Je nachdem, auf welcher Strassenseite man sich befindet. Haltestellen sind optional. Auf dem Markt geht es richtig entspannt zu, man schwatzt mit den Einheimischen, manche Ältere sprechen sogar stolz ein paar Worte Deutsch (die Cook Islands waren ja mal deutsch, dann englische, später neuseeländische Kolonie). Wir erfahren, dass der Sprit ausgegangen ist und das Nachschub-Schiff nicht beikommt - Diesel und Flugbenzin sind noch zu haben …
Fress-Stände, Kleinkunst (Holztrommeln und Gesang sind toll) und alles, was Touristen an Kunsthandwerk brauchen: farbenfrohe Sarongs, Holz- und Muschelschnitzereien, Bilder, schwarze Perlen etc.
Jenny im Inseldress:
Daddy - etwas angeröstet vom Vortag - im Schatten
Nachmittags haben wir uns wieder am Strand und später noch am Pool rumgetrieben:
Der Pool direkt vor der Hütte war schon praktisch
Abends waren wir dann beim Italiener, auch wieder nur ein paar Meter weg - richtig originale italienische Küche - mit frischer hausgemachter Pasta. Zum Reinlegen, kann ich nur sagen!
12.9.10, Sonntag. Da ist hier Ruhetag, sonst hätten wir sicher einen Ausflug mit Glasbodenboot gemacht, um die Riffe mit den Wasserschildkröten zu besuchen und Wale zu sehen. Stattdessen haben wir dann beschlossen, Kajak zu fahren und unsere Lagune zu erkunden.
Das hat Riesenspass gemacht, sogar Stephan konnte sich dafür begeistern:
Später hiess es dann langsam Abschied nehmen
Das war Jenny’s Idee:
Gegen Abend haben wir dann den Sand abgespült und unsere Sachen gepackt, dummerweise hab ich dann Halsweh bekommen. Bis uns der Transport zum Flughafen gegen 23.30 Uhr abgeholt hat, hatte ich dann Fieber, Schüttelfrost und massive Gliederschmerzen
und konnte mich kaum auf den Beinen halten. Auf dem Flug nach Auckland haben wir dann den 13.9. (Montag) verloren und mich hats während des Fluges dermassen zerlegt, dass ich meine eigene Sauerstoffversorgung bekommen hab. Jetzt weiss ich, warum man mit fiebriger Erkältung nicht fliegen soll
14.9.10, Dienstag. Ich habs überlebt, in Auckland sind wir dann (diesmal mit nur 2 Stunden Aufenthalt und ohne Donats) umgestiegen und heute morgen um 8 Uhr gelandet. Wir haben unser Auto bei Simone eingesammelt und sind zuhause erstmal ins Bett gefallen. Stephan und Jenny haben wegen mir ja auch die ganze Nacht kein Auge zugemacht. Mir ist immer noch sehr blümerant und ich werde auch gleich wieder ins Bett krabbeln - aber ich wollte euch die tollen Bilder nicht vorenthalten
Happy Urlaub für Inge - es geht in die Türkei!
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9.9.2010 von sabine.scholl.
9.9.10, Donnerstag. Wir sind dann mal weg ![]()
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8.9.2010 von sabine.scholl.
8.9.10, Mittwoch. Die Wackelei in Christchurch geht weiter. Heute waren heftige Nachbeben - bis 6.5, das ist ordentlich. Hier klicken da kann man sehen wie stark es wo gebebt hat.
Schlimm ist auch, dass sich jetzt ein 22 km langer Riss duch die Gegend um Christchurch zieht, mehr Info hier. Die Leute fragen sich auch, warum beim vergleichbaren Erdbeben auf Haiti 230.000 Menschen ums Leben kamen und in Christchurch 0. Na - wir sind jedenfalls froh drum und wir sind auch froh, dass es uns hier in Wellington nicht erwischt hat.
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7.9.2010 von sabine.scholl.
7.0.10, Dienstag. Es ist wirklich lieb, dass ihr euch Sorgen macht wg. Erdbeben. Sogar aus Dubai kamen Anrufe und Mails …
Und heute hat es nochmal gebebt, diesmal nicht so weit von uns entfernt - in Hawkes Bay. War aber nicht so wild (nur 5,2) und ausser ein paar umgestürzten Regalen in Supermärkten ist nicht viel zu Bruch gegangen. In unserer Gegend wackelt es ab und zu mit 3,5 - 4,5 und wir fanden das am Anfang seltsam. Mittlerweile haben wir uns tatsächlich dran gewöhnt und nehmen es kaum wahr. Ein Kollege meinte heute sinngemäss: “Wenn es hier knallt, landet der Tsunami wenigstens woanders …”
So haben wir hier halt die Erdbeben und Deutschland hat dafür den politisch unkorrekten Meister Sarrazin (der auch für Beben sorgt) ![]()
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6.9.2010 von sabine.scholl.
6.9.10, Montag. Das Land ist immer noch unter Schock - das Erdbeben hat Christchurch ziemlich verwüstet. Die Gebäude, die noch stehen, können grossteils nicht genutzt werden - die Ingenieure kommen mit den Überprüfungen kaum hinterher. Blöd ist, dass zur Zeit auch noch ziemliches Aprilwetter dazukommt: heftige Stürme (Innenstadt Wellingtion tw. über 100 km/std), es hat sogar schon einen Krankenwagen umgeworfen und bei Simone hat es die Regenrinne abgerissen. Schwere Regenfälle und Überflutungen haben wir auch zu bieten …
Was allerdings in Deutschland abgeht, amüsiert uns sehr!! Das Rumgeeiere von Bundespräsident, Kanzlerin und weiterer dubioser Polit-Gestalten bezüglich der Äusserungen von Herrn Sarrazin sind unglaublich.
Unsere arabischen Freunde - selbstverständlich Muslime - haben schon vor 10 Jahren bei ihren Deutschland-Besuchen die Köpfe geschüttelt und uns gefragt, warum wir uns unsere Kultur und unsere Gesellschaft kaputtmachen lassen. Fast alle anderen Länder auf diesem Planeten sind darauf bedacht, gebildete, gesunde und nichtkriminelle Ausländer (mit guten Sprachkenntnissen) anzulocken - Deutschland hat sich idiotischerweise den Rest geschnappt und wundert sich, warum (überwiegend) intelligente, gut ausgebildete Deutsche in Scharen (ca. 250.000 pro Jahr) das Land verlassen.
Aber ich finde, man sollte der Kanzlerin ein Kopftuch schicken und ihr anraten, sich in Zukunft gefälligst anzupassen. Hier auch noch ein interessanter Link zum Thema Integration - KEINE Satire!!!!
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5.9.2010 von sabine.scholl.
5.9.10, Sonntag. Heute haben wir endlich Brenton, Carol und die Kinder wieder mal gesehen. Sie haben eine turbulente Zeit hinter sich. Brenton war arbeitslos geworden, da sein Arbeitgeber pleite gegangen war, dann ist Carol’s Mutter gestorben und Carol konnte nicht zur Beerdigung fliegen, weil da grade die Aschewolke über Europa stand … es kam also ziemlich alles, was man nicht brauchen kann, auf einmal.
Jetzt geht es ihnen wieder besser, sie sind eine Zeitlang in London gewesen, um den Nachlass zu regeln und haben auch mal richtig Urlaub gemacht. Jetzt machen sie Pläne für die Zukunft. Demnächst fliegen sie eine Runde nach Perth (Westaustralien), dort haben sie Freunde und Familie und sie werden sich nach Arbeit umschauen. Das machen derzeit ganz viele Leute - in Australien läuft die Wirtschaft besser als hier.
Aus der Katastrophenzone um Christchurch gibt es nicht viel Neues - allerdings ist es ein Wunder, dass scheinbar kein einziger Mensch dabei ums Leben kam.
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4.9.2010 von sabine.scholl.
4.9.10, Samstag, Uns geht es gut - wir haben das Erdbeben verschlafen. Auf der Südinsel war es nicht lustig, Christchurch ist morgens um 4.45 Uhr böse geschüttelt worden - mit Stärke 7,1. Die Personenschäden sind noch nicht abzusehen, der Sachschaden muss erheblich sein. Infos hier. Das Ausmass der Katastrophe ist noch nicht abzusehen.
In Wellington hat man etwas Gewackel mitbekommen, was aber hier ja nichts Ungewöhnliches ist. Anja war wegen ihrer Kater (fast) wach und hat berichtet, dass sie mitbekommen hat, dass die Türen im Haus kurz geklappert haben. Das machen sie aber bei heftigem Wind auch so …
Schlimm ist die Sache auch, weil es derzeit richtig kalt ist und einige Nachbeben stattfanden und erfahrungsgemäss noch weiter stattfinden werden. Wir hoffen das Beste - wenn es Neuigkeiten gibt, melde ich mich nochmal.
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